Denkmalsetzung für Deserteure in Krems
In Krems tut sich was: Ein von Dr. Robert Streibel geführtes Initiativkomitee hat am Wochenende eine Aktion der Zivilcourage durchgeführt und ein Denkmal für Deserteure aufgestellt. Wer könne nach 70 Jahren etwas dagegen haben?
Das Denkmal stand genau 24 Stunden, dann wurde es entfernt - nicht von Ewiggestrigen, sondern von der Stadtverwaltung Krems: „Deserteur-Gedenktafeln fort“
Ganz selbstverständlich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Erinnerung an die Gefallenen begonnen und gepflegt. Nicht nur einfache Soldaten der Deutschen Wehrmacht, sondern auch Generäle werden ganz selbstverständlich geehrt. Dies ist ein Teil unserer Geschichte.
Mit der gleichen Selbstverständlichkeit sollte nun auch der Deserteure und Wehrdienstverweigerer gedacht werden. Nach mehr als 70 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Anscheinend nicht.
In Krems wird mehrerer Opfer gedacht:
Rudolf Redlinghofer (31.10.1900-11.1.1940) hat aus religiösen Gründen den Dienst in der Deutschen Wehrmacht verweigert und wurde am 11. Jänner 1940 in Berlin Plötzensee geköpft.
Richard Ott ist im Jahr 1943 zum ersten Mal desertiert. Nach dem Wehrmachtsgefängnis wurde er in eine „Bewährungseinheit“ versetzt, desertiert im Jänner 1945 abermals und lebte versteckt in Krems bis zu seiner Denunziation. Er wurde verhaftet, versuchte zu fliehen und wurde auf dem Pfarrplatz in Krems am 4. Februar 1945 erschossen.
Karl Mörwald (geb. 26.10.1918) desertierte Ende 1944 und lebte von Jänner 1945 bis zur Befreiung am 8. Mai in Krems versteckt. Karl Mörwald verstarb im Oktober 2004
Hauptmann Franz Schweiger, Oberleutnant Kilian, Feldwebel Zelenka wurden von einem Standgericht am 21. April 1945 zum Tode verurteilt, weil Sie sich mit einer rund 40 Mann starken Wehrmachtseinheit der Bewachungsmannschaft des Kriegsgefangenenlagers Gneixendorf Richtung Westen abgesetzt hatten. Die Hinrichtung erfolgte auf dem Platz vor dem Kreisgericht Krems (heute: Südtiroler Platz).
Das Denkmal stand genau 24 Stunden, dann wurde es entfernt - nicht von Ewiggestrigen, sondern von der Stadtverwaltung Krems: „Deserteur-Gedenktafeln fort“
Ganz selbstverständlich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die Erinnerung an die Gefallenen begonnen und gepflegt. Nicht nur einfache Soldaten der Deutschen Wehrmacht, sondern auch Generäle werden ganz selbstverständlich geehrt. Dies ist ein Teil unserer Geschichte.
Mit der gleichen Selbstverständlichkeit sollte nun auch der Deserteure und Wehrdienstverweigerer gedacht werden. Nach mehr als 70 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Anscheinend nicht.
In Krems wird mehrerer Opfer gedacht:
Rudolf Redlinghofer (31.10.1900-11.1.1940) hat aus religiösen Gründen den Dienst in der Deutschen Wehrmacht verweigert und wurde am 11. Jänner 1940 in Berlin Plötzensee geköpft.
Richard Ott ist im Jahr 1943 zum ersten Mal desertiert. Nach dem Wehrmachtsgefängnis wurde er in eine „Bewährungseinheit“ versetzt, desertiert im Jänner 1945 abermals und lebte versteckt in Krems bis zu seiner Denunziation. Er wurde verhaftet, versuchte zu fliehen und wurde auf dem Pfarrplatz in Krems am 4. Februar 1945 erschossen.
Karl Mörwald (geb. 26.10.1918) desertierte Ende 1944 und lebte von Jänner 1945 bis zur Befreiung am 8. Mai in Krems versteckt. Karl Mörwald verstarb im Oktober 2004
Hauptmann Franz Schweiger, Oberleutnant Kilian, Feldwebel Zelenka wurden von einem Standgericht am 21. April 1945 zum Tode verurteilt, weil Sie sich mit einer rund 40 Mann starken Wehrmachtseinheit der Bewachungsmannschaft des Kriegsgefangenenlagers Gneixendorf Richtung Westen abgesetzt hatten. Die Hinrichtung erfolgte auf dem Platz vor dem Kreisgericht Krems (heute: Südtiroler Platz).
harald.walser - 13. Okt, 12:39
auf YouTube:
Sailer entlarvt im U-Ausschuss (vermutliche) Falschaussage des Walser-Kumpels Karli Öllinger!!!!!!!
Öllinger ist völlig unglaubwürdig und daher rücktrittsreif!
Wien (OTS) - Der Linzer Kriminalpolizist und Datenforensiker Uwe
Sailer hat heute im U-Ausschuss gleich zu Beginn seiner Befragungen eine vermutliche Falschaussage des Grün-Abgeordneten Öllinger entlarvt. Auf mehrmalige Nachfrage des FPÖ-NAbg. Walter Rosenkranz sagte Sailer wiederholt aus, er habe Öllinger auf seine polizeiliche Tätigkeit informiert. Öllinger hatte zuvor vehement bestritten, von Sailers Tätigkeit bei der Polizei gewusst zu haben. Auch nach Hinweis auf den Widerspruch zu Öllingers Aussagen blieb Sailer bei seiner Darstellung. FPÖ Fraktionsführer Martin Graf kündigte eine Sachverhaltsdarstellung
an die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Falschaussage vor dem Ausschuss an. Schon vor Sailers Aussage hatte es zahlreiche Hinweise darauf gegeben, dass Öllinger von Sailers Beruf gewusst haben muss, etwa sehr eindeutige Passagen in den Emails zwischen den beiden.
Insgesamt würden die Grünen versuchen, sich mit völlig abstrusen
Auskünften (Öllinger) und konstruierten Ablenkmanövern (Pilz) aus
dieser peinlichen Affäre zu ziehen. „Die neuerlichen Anpatzversuche gegenüber der FPÖ in Öllingers schriftlichem Statement richten sich daher selbst. Dieser Mann ist völlig unglaubwürdig und rücktrittsreif“, so Dr. Graf.
(QUELLE: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091014_OTS0223)
DAS NOCH, WEIL´S BRANDAKTUELL UND DEMOKRATIE-HYGIENISCH GESEHEN WICHTIG IST!!
Diese Stellungnahme Öllingers folgt dem bekannten Muster: Rechtsextreme Umtriebe und Straftaten werden mit der FPÖ in einen Topf geworfen. Der Zusammenhang soll sich dem Leser daraus erschließen, dass die Dinge gemeinsam erwähnt werden, ohne dass jemals ein tatsächlicher Zusammenhang besteht, den es schließlich auch nicht gibt.
Nachdem Öllinger diese Dinge auch zum Auftakt seiner Befragung loswerden wollte, entzauberte FPÖ-Fraktionsführer Martin Graf in der ersten Fragerunde diese Strategie und brachte Öllinger stark in Bedrängnis. Der stritt erstens ab, das zu Beginn des Jahres aufgetauchte "Grüne Strategiepapier" zu kennen und auch nicht die darin vorgesehene Methode, einen Gegner zu identifizieren und ihm "alles Negative umzuhängen". Noch skuriller war die Argumentationslinie Öllingers, er habe nicht gewusst, dass sein Mailpartner Uwe Sailer Kriminalbeamter ist. Graf hielt ihm daraufhin einige Passagen aus dem Mailverkehr vor, die eindeutig diesen Schluss zulassen, worauf Öllinger keine Antwort mehr wusste.
Graf warf Öllinger zudem vor, permanent Werbung für rechtsextremes Gedankengut zu machen: Er spiele im Parlament offenbar Neonazi-Videos am Computer ab, seine Parteikollegen bringen ins Parlament unter dem Schutz der Immunität T-Shirts mit einschlägigen Symbolen, er nenne permanent rechte Internet-Seiten und treibe ihnen so noch Leser zu. Möglicherweise ist Öllinger in seiner Rechtsextremismus-Paranoia schon so sehr gefangen, dass er Täter und Opfer durcheinander bringt, weshalb Graf seine Befragung mit der Frage schloß: "Können Sie ausschließen dass Sie am Stockholm-Syndrom leiden?"
Quelle: http://www.unzensuriert.at/index.php?/archives/185-OEllingers-Vorwaertsstrategie-von-Graf-entzaubert.html