arnobraendle.com - 6. Jul, 01:16

Maybe I’m a dreamer...

...aber ich weigere mich zu glauben, dass fast ein Drittel der Östereicher/innen wirklich hinter Strache, Graf, Westenthaler, Stadler und Co stehen. Auch wenn es den rechten Blogariern nicht passt, der Großteil der gewonnenen Wähler/innen kommen ursprünglich aus dem linken Spektrum. Warum wechseln die Linken so weit nach rechts? Nun, wenn man sich das politische Spektrum als Kreis gekrümmt vorstellt, so liegen die Extreme nicht weit von einander entfernt. Die österreichische Parteienlandschaft weist einige Merkwürdigkeiten auf.
Rechts von der Mitte findet sich die ÖVP. Den ganz rechten Rand besetzt die FPÖ. Für eine Partei a la NPD ist kein Platz mehr. Die FPÖ lehnt sich immer extremer und unverhohlener auf die rechte Seite. Das BZÖ wurde sich gerne dazwischen positionieren, rutscht aber dabei immer wieder aus und droht von der FPÖ auf der einen und der ÖVP auf der anderen Seite zur Ader gelassen zu werden.
Die SPÖ hat ihre linke Stellung aus der Anfangszeit der 2. Republik schon lange aufgegeben. Rote Nelken machen noch keine linke Politik. Die SPÖ wirbt mehr um die Mitte als auf der rechten Seite.
Wären die Grünen, das was sie durch ihren Namen vorgeben zu sein, dann würden sie auch in der Mitte angesiedelt sein, denn Grün heisst nicht unbedingt links. Die Grüne Bewegung sollte Platz für alle am Schutz der Umwelt Interessierten bieten. Da aber die Mitte bereits doppelt besetzt und links verwaist ist, suchen die Grünen ihr Heil auf der linken Seite...und finden es prompt nicht, den sie nehmen sich auch vieler liberalen Themen an, was nicht verwundert, den eine liberale Partei fehlt völlig. Somit bekommt ein Problem mit dem Profil. Für Linke ist Grün viel zu liberal, für liberale zu links und für engagierte Grüne oft zu links und zu liberal. Als Folge strömen die Linken zum BZFPÖ und die Liberalen vielleicht zur SPÖ. Die Grünen treten mit eingelegtem Rückwärtsgang auf der Stelle.
Mir scheint, dass in Österreich sowohl eine linke als auch eine liberale Partei fehlen. Dies würde in Summe wohl nur eine zusätzliche Partei bedeuten, weil das BZÖ, nachdem die Sonne vom Himmel gefallen ist, wohl bald in der Versenkung verschwinden wird.

Steuerzahler (Gast) - 6. Jul, 02:00

Lieber Arno Brändle!

Was heißt "Blogarier"? - die Nazikeule (ob offen oder verdeckt geschwungen) haben Sie hier doch selbst schon als zumeist untauglich in der politischen Auseinandersetzung bezeichnet - im vorliegenden Fall ist sie es jedenfalls ganz bestimmt und kommt mir so vor, als würde SIE hier jemand als Blogkommunisten schimpfen...

Zu Ihrem Eintrag: Dass viele FPÖ/BZÖ-WählerInnen von "links" kommen stimmt schon, nur nicht von den GrünInnen sondern von der SPÖ und die WählerInnenschaft der SPÖ ist (der Sozialneid, die relativ geringe Bildung und der Angst um den Arbeitsplatz im geringqualifizierten Bereich lassen grüßen) mindestens so xenophob wie jene von FPÖ und BZÖ - das zeigen alle Studien.
Ich kann viel von dem zustimmen, was Sie schreiben ("denn" übrigens mit zwei "n", das aber nur nebenbei), wenn eine neue Linkspartei in Österreich allerdings so daherkäme wie die deutsche "Linkspartei" (die auch in der derzeitigen Wirtschaftskrise auf der Stelle tritt, da selbst die "Dümmsten" irgend wann durchschauen was an monetären Heilsversprechen finanzierbar ist und was nicht), dann könnte wohl nicht nur ich auf eine solche Partei gerne verzichten!

Übrigens ist das mit dem links-rechts tatsächlich so eine Sache, ich erinnere an die NationalSOZIALISTISCHE Deutsche Arbeiterpartei - soll man die nun links oder rechts einordnen??

Und dass eine liberale Partei (gesellschaftspolitisch und/oder wirtschaftspolitisch Liberale finden sich in unterschiedlicher Gewichtung in allen Parteien, die im NR vertreten sind) in Österreich nicht über die 4%-Hürde kommt ist eine Tatsache, mit der sich mittlerweile sogar schon Haselsteiner und Schmidt abgefunden haben (und das mag was heißen bei deren Eitelkeit und Geltungsbedürfnis...)
arnobraendle.com - 6. Jul, 07:34

Ein Geschenk an den Steuerzahler

Ob sich Paul McCartney als Rechtsextremist verunglimpft fühlt, wenn ich ihn als Vegetarier bezeichne? Ob Harald Walser aus Angst vor einem Nazikeulenschlag den Kopf einzieht, wenn ich ihn Parlamentarier nenne? Da ich mit dem Gebrauch von Tautologien sehr sparsam bin und in meinem Eintrag von rechten Blogariern die Rede ist, kann man davon ausgehen, dass es sich bei dieser Wortschöpfung wohl eher nicht um einen Nazikeulenschwinger handelt. Dieses sprachliche Feingefühl kann aber nur schwer von jemandem verlangt werden, der ob des Vorkommens des Wortteiles „sozialistisch“ in NSDAP verunsichert wird, ob die besagte Partei nun links oder rechts im politischen Spektrum anzusiedeln ist. Solange sich ihr Sprachverständnis auf das Auffinden von fehlenden Buchstaben beschränkt, werden sie wohl noch öfter mit meinen Einträgen zu kämpfen haben. Für die Zukunft gilt, dass jeder, der Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen findet, diese auch behalten kann. Quizfrage an den schlauen Steuerzahler: Was bedeutet der Satz mit den Rechtschreibfehlern konkret?
Steuerzahler (Gast) - 6. Jul, 12:35

Lieber Arno Brändle!

Schlecht geschlafen? Beleidigt, weil ich Sie auf (peinliche) Rechtschreibfehler aufmerksam gemacht habe? - mit diesem dümmlichen, vor primitiven Vorurteilen und rotzigen Beleidigungen triefenden Eintrag haben Sie sich jedenfalls weit unter (sonst gelegentlich feststellbarem) Brändle-Niveau geschlagen - sehr enttäuschend!!
Steuerzahler (Gast) - 6. Jul, 12:52

In Ergänzung

Ich kann es Ihnen leider nicht ersparen: Dass das mit dem links-rechts nicht so eindeutig ist will sagen, dass fast alle Parteien in UNTERSCHIEDLICHEN Gewichtungen sowohl "linke" als auch "rechte" Positionen in sich vereinigen - und auch wenn Sie es auch nicht wahrhaben wollen (da Sie von Geschichte offensichtlich wenig Ahnung haben und es deshalb bevorzugen hysterisch zu werden und mich zu beleidigen anstatt argumentativ gegenzuhalten) hat auch die N-SOZIALISTISCHE-D-A-P in Teilen "linke" (klassenlose!) Politik betrieben - das könnte Ihnen der Historiker Walser (wenn er seine ideologische Brille abglegen und kurz in die Rolle des Wissenschaftlers schlüpfen würde) bestätigen, wenn Sie es mir schon nicht glauben, Sie Banause!
arnobraendle.com - 6. Jul, 13:28

Lieber Steuerzahler!

Heute Nacht habe ich sogar besonders gut geschlafen, danke der Nachfrage, weshalb ich das heutige Tagwerk auch mit gutem Humor begonnen habe. Mein frühmorgendlicher Eintrag scheint wohl gründlich missverstanden worden zu sein. Er ist weder von Vorurteilen triefend, noch rotzig frech. Dass einem Leser mit sprachlichen Feingefühl klar sein dürfte, dass nicht überall wo SOZIALISTISCH drauf steht auch links drin, soll erwähnt werden dürfen, ohne dass man deswegen gleich als rotzig frech gilt. Auf eine Diskussion darüber, ob nun die NSDAP eine rechte oder eine linke Partei ist, kann ich nicht eintreten. Ebenso gut könnten wir darüber diskutieren, ob die Erde nicht vielleicht doch eine Scheibe ist, immerhin sind ihre Pole abgeplattet.
Das Rechtschreibfehlergeplänkel ist wirklich lächerlich und dient lediglich dem einen Zweck, nämlich vom Inhalt des Geschriebenen abzulenken. Peinlich ist mir dieser Tippfehler, denn das war es, überhaupt nicht. Von meinen sprachlichen Qualitäten kann sich jeder gerne auf meinem BILDUNGsblog überzeugen. (Sowohl der gestrige als auch der heutige Beitrag kann ich allen wärmstens ans Herz legen, ich bin ein richtiger Blogarier geworden :) Es handelt sich hier ja schließlich nicht um ein bezahltes Werk, bei dem man mit Recht den Anspruch auf orthografische Korrektheit erheben darf, sondern lediglich um eine schnelle Meinungskundgabe.
Und jetzt noch schnell zur Auflösung des Morgenrätsels: Was bedeutet der Satz mit den Rechtschreibfehlern konkret? Die Frage bezieht sich natürlich auf folgenden Satz: "Für die Zukunft gilt, dass jeder, der Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen findet, diese auch behalten kann." Dieser Satz bedeutet, dass ich mich in Zukunft nicht um Ihre Korrekturhinweise kümmern werde. Dieses Mal habe ich den Tippfehler aber zurückgenommen. Dieses Privileg hat derjenige, der den Mut aufbringt zu seinen Worten zu stehen und nicht aus der Anonymität heraus agiert.
Steuerzahler (Gast) - 6. Jul, 14:06

Lieber Arno Brändle!

Vergessen Sie doch endlich Ihre Polemik ("die Erde eine Scheibe"), das bringt in der Sache wirklich nichts - Sie sind doch alt und abgeklärt genug, dass Sie das nicht mehr nötig haben und unangenehm muß Ihnen das als Linker auch nicht sein!!

Nochmals, da Sie DAS offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen haben, sich dieser (historischen) Diskussion - warum auch immer - verweigern oder aber es einfach nicht wissen wollen:

Dass das mit dem links-rechts nicht so eindeutig ist will sagen, dass fast alle Parteien in UNTERSCHIEDLICHEN Gewichtungen sowohl "linke" als auch "rechte" Positionen in sich vereinigen - und auch wenn Sie es auch nicht wahrhaben wollen hat auch die N-SOZIALISTISCHE-D-A-P

IN TEILEN

"linke" (klassenlose!) Politik betrieben - das könnte Ihnen der Historiker Walser (wenn er seine ideologische Brille abglegen und kurz in die Rolle des Wissenschaftlers schlüpfen würde) bestätigen, wenn Sie es mir schon nicht glauben!

"Es ist nicht was nicht sein darf" ist in diesem Fall jedenfalls keine gute Strategie und sich dem Thema gänzlich zu entziehen eine noch schlechtere ...

Schönen Tag noch!
arnobraendle.com - 6. Jul, 15:10

Was Sie nicht alles (zu) wissen (glauben)

Schon als ich aufstand, wusste ich, dass dieser Tag trotz hinter Wolken versteckter Sonne noch einige herzhafte Lacher für mich bereit halten wird. Arno Brändle ist ein Linker. Dieser Scherz ist nicht schlecht. weder ich selbst noch sonst wer, der mich und das politische Spektrum kennt, ist bis jetzt auf die Idee gekommen, mich als Linken zu klassifizieren. Gelegentlich habe ich dieses Atribut schon von Menschen mit Bomberjacke, Glatze und Consdaple T-Shirt verliehen bekommen. Ich schlage vor, damit niemand mit der eben beschriebenen Menschengruppe in Verbindung gebracht wird, zukünftig darauf zu verzichten, mich als Linken zu bezeichnen, auch wenn mir dies deutlich weniger Unbehagen bereitet, als wenn man mich als Rechten bezeichnen würde.
Die NSDAP war eine extrem rechte Partei, ganz egal, was für sozialistische Elemente Sie zu orten glauben. In der NSDAP gab es auch Nacktsportgruppen, doch war es deswegen eine Nudistenpartei? Ich weigere mich über Details der Ausrichtung zu diskutieren. Anstatt mit der Partei sollten Sie sich lieber mit deren Opfer beschäftigen. Das Resultat dieser Beschäftigung wäre, dass es Ihnen völlig Plunzn wäre, ob die NSDAP ein bisschen links war oder nicht. Tatsache ist, dass der nationalsozialistische Rassenwahn Millionen Ermordeter zur Folge hatte. http://arnobraendle.twoday.net/stories/reise-nach-jerusalem-welcher-gott-gewinnt/
(Erfahrungsgemäß kommt in der nächsten Replik der Hinweis auf die Millionen Opfer des Stalinismus. Ersparen Sie mir das bitte. Jedes Opfer ist zu viel und ein Unrecht kann nicht durch ein noch so schreckliches, anderes Unrecht gemildert werden. Ich wohne nicht im Land in dem der Stalinismus wütete, sondern hier gab es den Nationalsozialismus. Mein Großonkel war nicht Aufseher in einem Gulag, sondern bei der SS, der 3. Nationalratspräsident gehört nicht zu den Bolschewiken sondern zu den Olympianiken (dabei sind aber nicht die Sportler gemeint,…)
Steuerzahler (Gast) - 6. Jul, 17:05

Jetzt werden Ihre Stellungnahmen endgültig unterirdisch, lieber Arno Brändle!

Wollen Sie das Thema mit "Ihren" Nacktsportgruppen unbedingt ins Lächerliche ziehen?!
Ihre Stellungnahme ist phasenweise absurd (Sie bringen den Stalinismus ins Spiel, unterstellen mir, ich wolle bestimmt gleich anfangen relativieren u.ä. völliger Unsinn mehr). Schade, dass man mit Ihnen vor lauter Schaum vor dem Mund und NS-Paranoia nicht sachlich und faktenbezogen über die NSDAP "diskutieren" kann - und mein IN TEILEN LINKS nehmen Sie immer noch nicht zur Kenntnis - hingegen nehme ich ab sofort zur Kenntnis, dass Sie KEIN LINKER sind - ob Dr. Walser jetzt unglücklich ist, dass ihm ein vermeintlich sicher und ideologisch gefestigt geglaubter Gesinnungsgenosse abhanden gekommen ist...?

p.s.: Ich GLAUBE nichts zur orten, sondern ich orte auf Basis von Fakten - Sie haben leider auch nicht das Format einzusehen, wenn Sie irren ... und der vielleicht mehr wissenschaftliche Objektivität in die Sache bringen könnende Historiker Dr. Walser schweigt wie immer!
harald.walser - 6. Jul, 17:27

@ Steuerzahler

Gerne nehme ich Stellung, wenn es Ihnen so ein dringendes Bedürfnis ist. Ich habe aber nichts Neues hinzuzufügen, weil Arno Brändle alles Wesentliche gesagt hat. Zufrieden?
Gast (Gast) - 6. Jul, 17:50

@Arno Brändle

Wer will ensthaft abstreiten, dass die NSDAP (von 1933 bis 1939) das Los der lohnabhängig Beschäftigten durch diverse soziale Maßnahmen sehr wohl verbessert hat, eine nicht an Klassendenken ausgerichtete Politik betrieben und damit sehr wohl AUCH links war! Auf wessen Kosten und unter welchen Opfern diese Sozialpolitik betrieben wurde ist vorerst nicht relevant, wenn es darum geht, isoliert zu prüfen, ob die NSDAP AUCH links war...

Sie scheinen mir (wie Dr. Walser) auch zu jener fragwürdigen Spezies (selbst ernannter oder tasächlicher) „Historiker“ zu gehören, die der ehemalige Direktor des Vorarlberger Landesarchivs und „Nr. 1 der Vorarlberger Historikerzunft“ DDr. Burmeister vor einigen Jahren recht trefflich als (Geschichts-) „Zensoren“ bezeichnete, die (und das füge ICH hinzu) aus ideologischer Verblendung und wegen einer nicht selten pathologisch anmutenden NS-Paranoia gewisse Fakten aus der Geschichte nicht nüchtern zur Kenntnis nehmen wollen/können...!
arnobraendle.com - 6. Jul, 18:10

Und täglich grüßt das Murmeltier

Gebetsmühlenartige Wiederholung ändert die Geschichte nicht.
1.Eintrag: Übrigens ist das mit dem links-rechts tatsächlich so eine Sache, ich erinnere an die NationalSOZIALISTISCHE Deutsche Arbeiterpartei - soll man die nun links oder rechts einordnen??
Wäre es nicht so traurig, dass jemand so eine Frage ernsthaft stellen kann, dann hätte wohl hier die Lächerlichkeit ihren Anfang genommen.
2. Eintrag: … hat auch die N-SOZIALISTISCHE-D-A-P in Teilen "linke" (klassenlose!) Politik betrieben
Klassenlose Politik? Wann? Als die Kommunisten und die Sozialisten in die ersten KZs gesteckt wurden? Als die Juden ermordet wurden? Kein Unterschied zwischen Parteimitgliedern und Nichtparteimitgliedern? „Sind Sie reinrassiger Arier, Mitglied der Partei und gewillt den klein gewachsenen Braunauer als Führer anzuerkennen und ihn und alle anderen Arier mit „Heil Hitler zu grüssen? – Dann begrüßen wir Sie herzlich in der klassenlosen Gesellschaft der NSDAP!“ Als Kabarettnummer ein Brüller! Als politisches Statement lächerlich. Eigentlich aber nur traurig.
3. Eintrag: … und auch wenn Sie es auch nicht wahrhaben wollen hat auch die N-SOZIALISTISCHE-D-A-P IN TEILEN "linke" (klassenlose!) Politik betrieben
Willkommen zum Groundhog Day!
RokkerMur - 7. Jul, 03:25

@gast verbesserung für bevölkerung durch die nsdap

du wärst - wie beim hitler die SA - als einer der ersten in einem der lager gewesen.
warum ?
darüber schreibe ich demnächst was.

@steuerzahler
sind sie ident mit diesem gast und oder sind sie User fabrikant
aus dem standard forum ?

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