Wiedereinmal reine Ideologie.
Wie schaut das dann weiter aus? Das Kind schafft Mathematik nicht in der 6. Was passiert dann in der 7., wenn es - und das ist zu erwarten - Mathematik mit noch größerem Abstand zum "Soll" nicht schafft? Weiter bis zur 8.? Schenk ma dann die Matura her, damit das Selbstwertgefühl nicht leidet? Aber wen stört schon die Realität, wenn man in der Ideologie eine viel schönere Welt findet.
Mich erinnern Ihre Schul-Aussagen sehr stark an alles, was mir Freunde erzählt haben, die in Waldorf-Schulen geschickt wurden. Alle sollen sich total lieb haben. Und damit sich keiner zurückgesetzt fühlt, orientieren wir uns am Schwächsten. Und bitte nur kein Druck!
Das Ergebnis? Vielen Schülern ist permanent langweilig, der Lernerfolg ist bescheiden, 1/3 ist nachher komplett Uni-unfähig, weil sie dem Prüfungsdruck nicht standhalten und einige auch komplett Lebensunfähig, weil sich nicht alle dauernd lieb haben.
Bei Ihnen klingt das so:
Das Kind hat in mehr als einem Fach nicht genug gelernt, um positiv abzuschließen? Macht nix! Es könnte sich ja als Versager fühlen, wenn es im nächsten Jahr das fehlende Wissen nachholt. Lassen wir es doch alles zusammen mit dem ganzen neuen Stoff nachholen!
Das Kind versteht die Unterrichtssprache nicht? Macht nix! Es könnte sich ja ausgegrenzt fühlen, wenn es erst einmal die Sprache lernt. Setzen wir es einfach mit 10 anderen Kindern ohne Deutschkenntnisse in Regelschulen, und reduzieren halt den Unterricht für die Kinder, die Deutsch können!
Das Kind wird das Niveau des Gymnasiums nicht erreichen können, weil es schon in der Volksschule Probleme hatte? Macht nix! In einer anderen Schule wäre es ja sozial diskriminiert. Schrauben wir lieber das Niveau nach unten!
Man fragt sich schon, wozu wir überhaupt Schulen behalten.
(Selbstverständlich abgesehen davon, Kindern die Aufgabe aufzubürden, die Kinder der Integrationsverweigerer zu integrieren.)
Wie der Spagat zwischen Bildungsgesellschaft und Runternivellieren funktionieren soll war bisher von den Grünen nicht zu hören.
Ideologie...
Wie schaut das dann weiter aus? Das Kind schafft Mathematik nicht in der 6. Was passiert dann in der 7., wenn es - und das ist zu erwarten - Mathematik mit noch größerem Abstand zum "Soll" nicht schafft? Weiter bis zur 8.? Schenk ma dann die Matura her, damit das Selbstwertgefühl nicht leidet? Aber wen stört schon die Realität, wenn man in der Ideologie eine viel schönere Welt findet.
Mich erinnern Ihre Schul-Aussagen sehr stark an alles, was mir Freunde erzählt haben, die in Waldorf-Schulen geschickt wurden. Alle sollen sich total lieb haben. Und damit sich keiner zurückgesetzt fühlt, orientieren wir uns am Schwächsten. Und bitte nur kein Druck!
Das Ergebnis? Vielen Schülern ist permanent langweilig, der Lernerfolg ist bescheiden, 1/3 ist nachher komplett Uni-unfähig, weil sie dem Prüfungsdruck nicht standhalten und einige auch komplett Lebensunfähig, weil sich nicht alle dauernd lieb haben.
Bei Ihnen klingt das so:
Das Kind hat in mehr als einem Fach nicht genug gelernt, um positiv abzuschließen? Macht nix! Es könnte sich ja als Versager fühlen, wenn es im nächsten Jahr das fehlende Wissen nachholt. Lassen wir es doch alles zusammen mit dem ganzen neuen Stoff nachholen!
Das Kind versteht die Unterrichtssprache nicht? Macht nix! Es könnte sich ja ausgegrenzt fühlen, wenn es erst einmal die Sprache lernt. Setzen wir es einfach mit 10 anderen Kindern ohne Deutschkenntnisse in Regelschulen, und reduzieren halt den Unterricht für die Kinder, die Deutsch können!
Das Kind wird das Niveau des Gymnasiums nicht erreichen können, weil es schon in der Volksschule Probleme hatte? Macht nix! In einer anderen Schule wäre es ja sozial diskriminiert. Schrauben wir lieber das Niveau nach unten!
Man fragt sich schon, wozu wir überhaupt Schulen behalten.
(Selbstverständlich abgesehen davon, Kindern die Aufgabe aufzubürden, die Kinder der Integrationsverweigerer zu integrieren.)
Wie der Spagat zwischen Bildungsgesellschaft und Runternivellieren funktionieren soll war bisher von den Grünen nicht zu hören.