Von den sozialen Bewegungen zur Partei
Gestern Abend fand im „Schlössle“ in Röthis die Buchpräsentation von Mag.a Anna Rösch-Wehinger statt: „Die Grünen in Vorarlberg“. Es handelt sich um eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Vorarlberger Grünen.
Als erster Grün-Gruppierung Österreichs gelang dem Wahlbündnis Alternative und Vereinte Grüne 1984 der Einzug in einen Landtag. Die politische Landschaft Vorarlbergs veränderte sich dadurch nachhaltig. Wer aber waren diese Grünen, die erstmals auf den Bänken im ÖVP-dominierten Landtag Platz nahmen? Anna Rösch-Wehinger charakterisiert die Studenten-, Jugend-, Kultur-, Friedens-, Dritte-Welt-, Frauen- und Ökologiebewegung und deren Beitrag zur Entwicklung der Grünen. Besonderes Augenmerk gilt dem Entstehungsprozess des heterogenen Grünen Wahlbündnisses, das einerseits aus den systemkritischen linken Alternativen bestand und andererseits aus den bürgerlich konservativen Vereinten Grünen mit einem entscheidenden Nahverhältnis zu den Vorarlberger Nachrichten. Die Formierung der Grünen Alternative 1986 und ihre Durchsetzung zur einzigen relevanten Grün-Partei rundet die Entstehungsgeschichte der Vorarlberger Grünen ab.

Als erster Grün-Gruppierung Österreichs gelang dem Wahlbündnis Alternative und Vereinte Grüne 1984 der Einzug in einen Landtag. Die politische Landschaft Vorarlbergs veränderte sich dadurch nachhaltig. Wer aber waren diese Grünen, die erstmals auf den Bänken im ÖVP-dominierten Landtag Platz nahmen? Anna Rösch-Wehinger charakterisiert die Studenten-, Jugend-, Kultur-, Friedens-, Dritte-Welt-, Frauen- und Ökologiebewegung und deren Beitrag zur Entwicklung der Grünen. Besonderes Augenmerk gilt dem Entstehungsprozess des heterogenen Grünen Wahlbündnisses, das einerseits aus den systemkritischen linken Alternativen bestand und andererseits aus den bürgerlich konservativen Vereinten Grünen mit einem entscheidenden Nahverhältnis zu den Vorarlberger Nachrichten. Die Formierung der Grünen Alternative 1986 und ihre Durchsetzung zur einzigen relevanten Grün-Partei rundet die Entstehungsgeschichte der Vorarlberger Grünen ab.
harald.walser - 26. Jun, 19:08
WACHT AUF MÄNNER!!
Lieber Mann!
*Eine Ausschlusspraxis (Rassismus) liegt dann vor, wenn eine die Macht innehabende Gruppe eine andere Gruppe in ihren Lebensbedingungen benachteiligt bzw. vom Zugang zu materiellen oder symbolischen Ressourcen ausschließt.
!!
peace!
Klaus
meine erfahrung ist, dass es in sämtlichen grünen (gemeinde-, jugend-, .. gruppen) einen männerüberhang gibt, auch in den spitzenpositionen (klubobmänner, landesgeschäftsführer) usw. daher sehe ich keine gefahr, dass männer bald diskriminiert werden :D
zum thema 'boykottieren': grundsätzlich wird bei einer wahl die zustimmung zur arbeit, den themen, den zielen und den lösungswegen einer partei gegeben. innerparteiliche fragen können nicht durch einen wahlboykott oder die wahl des politischen gegners geklärt werden, sondern nur durch aktive mitarbeit und kommunikation innerhalb der partei. ich glaube aber nicht, dass dies ihr anliegen wäre, sonst würden sie ihre bedenken per mail direkt an die verantwortlichen mitteilen.
ps:
[ ] sie kennen den begriff rassismus
[x] sie haben keine ahnung
Führer, erlöse uns!
Ich sehe schon, Österreichs ängstliche Männer brauchen jetzt einen starken Führer. Es ist eine ziemliche Krise mit ihnen, so insgesamt. Aber seis drum, wenn nur der Wahnsinn aufhört. Ich als klügeres Geschlecht würde jetzt, obwohl ich mir Frauen genauso wünsche, sie genauso kompetent und wichtig finde, und Frauen wieder diskriminiert werden wie schon lange nicht, nachgeben und als Glawischnig-Nachfolger einem Mann den Vorsitz überlassen. Eigentlich egal welchem, hauptsache männlich. Z.B. Herrn Walser, Karl Öllinger, Werner Kogler... oder Peter Pilz, so er das will. Für Pilz spräche, neben seinem hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad und seiner altbewährten, systemkritischen Profiarbeit, sein gerechtes Herz: Er beschützt sogar kleine verzweifelte, einsame Flüchtlingskinder vor dem Innenministerium und Österreich, er erschlägt keine Frauen verbal, quält keine Tiere, keine Afrikaner und misshandelt keine Schützer. Sicher will er auch keine verhungernden Arbeitslosen neben den Villen von Superreichen sehen und wählt keine Rechtsextremen ins Parlament...also was will man von der Politik heutzutage mehr?
Liebe(r) Julian!
Und von wegen "Ahnung von Rassismus" kann ich nur auf den Eintrag des "Auch-Mann" verweisen ("Rassismus ohne Rassen" nach Stuart Hall) - mein Tipp: machen sie sich schlau, bevor sie hier pöbeln.
2.) ohne wirkliche beispiele und eine sachliche quelle ist für mich diese angst unbegründet - außerdem sehe ich weit größere probleme als eine angebliche durch oe24 begründete benachteiligung eines möglichen männlichen kandidaten als stellvertreter für glawi. wenn sie sich den anfängen wehren möchten, sollten sie aktiv werden und dem offensiven "rassen- und religions-rassistischen" treiben anderer parteien entgegenhalten.