Causa Graf: Lichterkette ums Parlament!
Es gibt sie, die Zivilgesellschaft! Am Donnerstag gibt es ab 19.00 Uhr eine Aktion „Lichterkette ums Parlament“.
Diese Aktion wird von zwei StudentInnen organisiert, die nicht länger zuschauen wollen, „dass Wahlkämpfe mit Hetzplakaten an jeder Straßenecke, gezielte Fehlinformationen durch rechte Parteien und manche Medien, rechtsextreme Burschenschafter in hohen Ämtern und Institutionen, tätliche Angriffe auf KZ-Opfer in Österreich im Jahr 2009 ganz normal sind.“
Neben Redebeiträgen gibt es auch Musik, gegen Ende der Veranstaltung wird mit Fakeln eine Lichterkette ums Parlament gebildet.
Nähere Informationen finden sich auf einer eigenen Homepage Lichterkette ums Parklament, mit der zur Teilnahme aufgerufen wird, um ein Zeichen für Respekt, Menschenwürde, Zivilcourage zu setzen.
Die beiden jungen Frauen haben uns Grüne und andere Organisationen um Unterstützung angesucht, was wir natürlich gerne machen. Das soll bitte nicht als Vereinnahmung durch eine Partei interpretiert werden, weswegen es auch keine Grünen Redebeiträge geben.

Diese Aktion wird von zwei StudentInnen organisiert, die nicht länger zuschauen wollen, „dass Wahlkämpfe mit Hetzplakaten an jeder Straßenecke, gezielte Fehlinformationen durch rechte Parteien und manche Medien, rechtsextreme Burschenschafter in hohen Ämtern und Institutionen, tätliche Angriffe auf KZ-Opfer in Österreich im Jahr 2009 ganz normal sind.“
Neben Redebeiträgen gibt es auch Musik, gegen Ende der Veranstaltung wird mit Fakeln eine Lichterkette ums Parlament gebildet.
Nähere Informationen finden sich auf einer eigenen Homepage Lichterkette ums Parklament, mit der zur Teilnahme aufgerufen wird, um ein Zeichen für Respekt, Menschenwürde, Zivilcourage zu setzen.
Die beiden jungen Frauen haben uns Grüne und andere Organisationen um Unterstützung angesucht, was wir natürlich gerne machen. Das soll bitte nicht als Vereinnahmung durch eine Partei interpretiert werden, weswegen es auch keine Grünen Redebeiträge geben.
harald.walser - 17. Jun, 12:39
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Zustimmung
- Herrn Dr. Graf bzw. dessen Umfeld mehr oder weniger offen ein Naheverhältnis zur rechtsradikalen Homepage "alpen-donau.info" andichtete, obwohl keiner die Hintermänner dieser üblen Seite kennt (Server steht in den USA, Betrieb ist anonym - siehe Infos dazu auf der DÖW-Homepage).
- eine gehässige Presseaussendung der SJ (die zu einer Jagdreise - Safari - gegen Menschen aufgerufen hat!!) ungeprüft zitiert hat - mittlerweile steht es in der Causa aber Aussage gegen Aussage und die Gerichte wären am Zug.
Man fragt sich im Angesicht dessen: Waren es nicht auch "Nazi-Methoden", mit Unterstellungen zu hantieren um politische "Feinde" zu diskreditieren, Artikel, die dem politischen Gegner schaden zu veröffentlichen, bevor sie auf den Wahrheitsgehalt überprüft wurden und die Unschuldsvermutung (die auch für Herrn Ploner gilt) außer Kraft zu setzen??
Echt ÖVP halt ..
Da wird Denken und Fühlen kaum möglich sein. Was solls, sowas gibts halt, auch wenn mans kaum glauben kann..
Erschreckend ...
Als Historiker sollten Sie wissen, dass zu den Nazi-Methoden nicht nur Gestapo und KZ gehörten, sondern die Abstufungen heruntergingen bis z.B. zur (Medien-) Hatz auf politisch Unliebsame ... es bleibt also richtig - auch wenn Sie hier meine Beiträge weiter zensurieren - Ihnen und den Grünen z.B. im Fall Dr. Graf Nazi-Methoden vorzuwerfen, wie es auch Herr Strache unlängst im Parlament völlig zurecht gemacht hat!
Sg. Herr Dr. Walser!
Ich erinnere an Ihr T-shirt mit dem extremistischen, menschenverachtenden Hetz-Aufdruck "Eure Schande heißt Martin Graf!"
@ Mag. Gerhard Grabher und ÖVPler
Zum Eintrag des Bloggers unter dem Namen "Mag. Gerhard Grabher, Lustenau": Was ist eigentlich menschenverachtend an meinem T-Shirt "Eure Schande heißt Martin Graf!"? Es richtet sich an jene KollegInnen im Nationalrat, die Graf gewählt haben. Und es ist eine Schande für sie, dass jemand der in einem rechtesextremen Umfeld lebt, sich Woche für Woche in eindeutiger Weise positioniert (trotz unserer eindeutiger Warnung) in das vierthöchste Amt unseres Staates gewählt wurde. Ihnen mag das gefallen oder nicht, mir ist eine deutliche Sprache in diesem Zusammenhang wichtig.
Schon vergessen?
das Erinnerungsvermögen vieler Österreicher reicht aber etwas weiter, an den Stein des Anstoßes zurück. Herr Walsers T-Shirt-Aktion war eine berechtigte Reaktion auf einen Mißstand. Es ging um die Bestellung von "T-Hemden" mit rechtsextremen Aufdrucken und anderen schrecklichen, rechtsextremen Materialien durch Mitarbeiter des Büros Graf bei einem Neonazi-Versand.
Man sollte nie auf den Anlass vergessen, den Österreich empört und verzeichnet hat. Es ist bedenklich, wenn Sie das nicht empört.
http://tinyurl.com/m5juo6
!!
- verleumdet
- vorverurteilt
- gegen rechtstaatliche Prinzipien (Unschuldsvermutung)
verstoßen haben.
Ausserdem haben Sie in den letzten Monaten zum Zwecke der äußerst möglichen Diffamierung und Rufschädigung von Personen bzw. einer Partei nachweislich FPÖ-Politiker zu unrecht in ein Naheverhältnis zu braunem Gedankengut gebracht bzw. ihnen das direkt unterstellt. Ja erst kürzlich im Parlament haben Sie verlautet, die FPÖ (also die gesamte Partei) schwimme auf einer "braunen Suppe". Und braun war nun einmal die Parteifarbe der Nationalsozialisten und es wird in der Umgangssprache politisch braun mit Nazi bzw. Neonazi gleichgesetzt.
Alles das an unanständigen, extremistischen und niederträchtigen Methoden haben Nazis bei ihren politischen Gegnern auch angewendet.
Außerdem: Die Aussage "Eure Schande heißt Martin Graf" ist menschenverachtend, beleidigend, diffamierend, entwürdigend, jede Moral und Würde absprechend und hat mit sachlicher (auch harter) Kritik nichts zu tun.
Die Tatsache, dass Herr Dr. Graf Mitglied der "Olympia", einer legitimen Vereinigung (die einem politisch nicht passen muß) ist, und auch bei NS-Gedenkfeiern nicht immer in der ersten Reihe sitzt, rechtfertig einen solchen Spruch jedenfalls in keinster Weise.
Ich erinnere mich z.B. auch, dass Sie hier auch schon behauptet haben, der kürzlich verstorbene Liedermacher Michael Müller hätte auf der Bude der Olympia politisch schmutzige Lieder gesungen - dazu gibt es Richtigstellungen (siehe unten), die ich aber von Ihnen und den Grünen nicht vernommen habe.
Richtigstellung des Mauthausen Komitee Österreich zur Presseaussendung vom 10. Oktober 2008 =
Wien (OTS) - Am 10. Oktober 2008 hat das Mauthausen Komitee
Österreich (MKÖ) eine APA-OTS-Presseaussendung unter dem Titel
"Offener Brief an die Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und Grüne" mit dem Untertitel "Appell an die Abgeordneten Martin Graf nicht zum Dritten Nationalratspräsidenten zu wählen" verbreitet.
In dieser Presseaussendung heißt es unter anderem: "Am 25. Jänner 2003 sang der deutsche Rechtsextremist Michael Müller bei einem "nationalen Liederabend" der "Olympia": "Mit sechs Millionen Juden, da fängt der Spaß erst an, mit sechs Millionen Juden, da ist der Ofen an ... Wir haben reichlich Zyklon B ... Mit sechs Millionen Juden, da ist noch lange nicht Schluss.""
Das Mauthausen Komitee Österreich zieht diese konkrete Behauptung als unrichtig zurück. Müller hat dieses Lied am "nationalen Liederabend" der "Olympia" am 25. Jänner 2003 nicht gesungen.
...
Um Ihnen nicht Unrecht zu tun
FAZIT: Herr Dr. Graf kann, ja muß für seine Mitgliedschaft bei der politisch grenzwertigen "Olympia" kritisiert werden, aber nicht mit den (Nazi-) Methoden, die Sie und die Grünen dabei anwenden!
Und jetzt sperren Sie mich von mir aus, weil ich schon wieder von Nazi-Methoden geschrieben habe - ist vielleicht auch besser, denn eigentlich habe ich ja gar keine Zeit, um mich mit Ihnen hier täglich herumzustreiten und dabei vergeblich an Ihre Einsicht und Ihre Vernunft zu appellieren, endlich demokratische, politisch mittige Methoden in der Auseinandersetzung mit der FPÖ anzuwenden...
Nazi hin, Nazi her – Nazi schreien ist nicht schwer!
Dennoch...ich bin gegen die inflationäre Verwendung des Wortes Nazi!