Grüner TV-Tipp: Energiemodell Güssing

Unsere Umweltsprecherin Christiane Brunner kann stolz sein: Ihre Heimatstadt Güssing ist in Energiefragen ein Vorbild. ATV hat in einer Reportage darüber berichtet.
Wir schreiben das Jahr 2011. Die Erdölreserven sind beinahe erschöpft, Erdgas ist in den Händen einiger weniger zweifelhafter Regime, die sich die Energie teuer bezahlen lassen. Ganz Europa friert. Ganz Europa? Nein, in einer kleinen Gemeinde im Südburgenland sitzt man vor wohlig warmen Heizkörpern und erzählt die Geschichte, wie es zu dem Energiewandel kam ...
In Güssing begann man Ende der 1990er-Jahre, sich mit Energie selbst zu versorgen. Innerhalb von zehn Jahren entstanden dort Technologien, die heute weltweit gesucht sind und genutzt werden. Mittels einer so genannten Holzvergasungs-Anlage wird hier Strom und Wärme produziert, die Gemeinde ist von Energieriesen gänzlich unabhängig. Und wenn es nach den Betreibern des Technologiezentrums geht, dann soll schon in naher Zukunft ganz Österreich diesem Beispiel folgen. Doch paradoxer Weise wird der Prophet im eigenen Lande am wenigsten gehört und so stößt man hierzulande immer wieder auf skeptische Meinungen, und das, obwohl die Anlage in Güssing zeigt, dass es funktioniert.
Verdienen nicht zu viele Leute gutes Geld mit dem jetzigen System und werden derartige Innovationen vielleicht sogar absichtlich behindert, um sich zu bereichern? Mehr dazu gab es in einer Reportag auf ATV zu sehen. Die Sendung wird heute (15.3.) um 14.45 Uhr wiederholt.
Andy (Gast) - 15. Mrz, 01:10

Zum Thema

Ich schätze Ihre Artikel und habe Sie auch letztens bei der Live-Übertragung aus dem Parlament dadurch erstmal wahrgenommen, ich möchte aber trotzdem statt eines Kommentars auf einen meiner Artikel zu genau diesem Thema hinweisen:

http://www.alteknacker.at/?p=79

harald.walser - 15. Mrz, 13:40

Sie sehen das zu radikal!

Es geht nicht um entweder (Gas, Öl) oder (regionale Abieter). Eva Glawischnig hat in diese Richtung gesprochen und glaubt natürlich nicht, dass wir unsere Energieabhängigkeit vollständig abbauen könnten (das kam in besagter Sendung durch die wenig fundierten Nachfragen leider nicht heraus). Wir müssen die Abhängigkeit durch den Aufbau regionaler Lösungen aber verringern - darum geht es.
Andy (Gast) - 15. Mrz, 16:00

ATV-Report

Ich habe mir den Beitrag jetzt angesehen, und es haben mir einige Aussagen sehr gut gefallen, vor allem der Schlusssatz. Leider wurde aber auch diesmal wieder von Studien gesprochen, die angeblich diese und jenes schon vor Jahren bewiesen hätten und das ganze restliche Blabla..... Derartige Studien sind nur theoretische Ansätze einiger weniger, zu fast jeder Studie gibts Gegenstudien, ein gewisser Hausverstand sollte also schon vorhanden sein - aber wen wunderts, wenn der Bericht vom "Herrn Glawischnig" gestaltet wurde?

Dass aber Solarthermie, Solarzellen, Brennstoffzellen usw. hierzulande kaum gefödert werden, finde ich gelinde gesagt dämlich. Denn einer der Weltmarktführer (Fronius) macht seine Gewinne grossteils im Ausland. Es muss ja nicht unbedingt erneuerbare Energie sein, schon als Kind wusste ich, dass die Sonne ziemlich sicher für alles eine Lösung bietet. Und wenn es gerade wärmer wird bei uns, sollte man das erst recht ausnutzen!

julian (Gast) - 16. Mrz, 00:10

link zur sendung


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Alte Knacker - 15. Mrz, 19:57

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