Der "braunen Krake" Paroli bieten!
Eine Userin hat auf diesem Blog mehrfach nach den grünen Antworten auf das blau-braun-orange Agitieren in und außerhalb des Parlaments gefragt. Mit meiner Antwort (ebendort) war sie nicht zufrieden.
Einen weiteren Hinweis kann ich mir daher nicht verkneifen: Wo sind denn die Antworten all jener, die jetzt Lösungen verlangen? Wir alle sind Teil einer Zivilgesellschaft, in der es tagtäglich Mut benötigt, um in einem Bus, am Arbeitsplatz oder bei Familiendiskussionen „Farbe“ zu bekennen. Wer sich darauf verlässt, dass eine Partei die „braune Gefahr“ beseitigt, erliegt einer trügerischen Hoffnung: Das schleichende Gift des Rassismus, des Antisemitismus, der Fremdenfeindlichkeit und der anderen Merkmale braunen Gedankenguts werden wir nur alle gemeinsam erfolgreich bekämpfen können.
Und die Grünen nehmen ihre Rolle in diesem Kampf sehr wohl wahr. Mein bescheidener Hinweis zum jüngsten Skandal: Wer wenn nicht die Grünen (in der Person von Karl Öllinger) hat die Bestellungen von Marcus Vetter und Sebastian Ploner, Mitarbeiter des 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf, beim rechtsextremen „Aufruhr-Verlag“ öffentlich gemacht und eine Diskussion ausgelöst? Nicht nur die beiden Rechtsparteien, auch SPÖ- und vor allem ÖVP-Abgeordnete hatten kein Problem damit, einen Menschen wie Graf in eines der höchsten Ämter der Republik zu wählen. Nur die Grünen haben deutlich und geschlossen dagegen Stellung bezogen!
In Deutschland ist nach dem Fall Alois Mannichl die CSU aufgewacht. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat gemeint: „Wir müssen der rechtsextremistischen Krake jetzt Paroli bieten!“ Bei öffentlichen Veranstaltungen wie Fackelumzügen und Konzerten müsse schneller eingegriffen werden. Solche deutliche Worte sind in Österreich von einem ÖVP-Politiker – noch – undenkbar, denn in unserem Land sind 3. Nationalratspräsidenten und andere „Würdenträger“ gleich selbst mit dabei bei solchen Aktivitäten.
Also eine Bitte an all jene, die jetzt einen „Stellvertreter-Kampf“ der Grünen einfordern: Bitte selbst öffentlich aktiv werden und nicht von anderen ultimativ verlangen, endlich den Rechtsextremismus zu besiegen. Das ist nämlich leider nicht ganz so einfach. In diesem Land. Und nicht nur hier!
Einen weiteren Hinweis kann ich mir daher nicht verkneifen: Wo sind denn die Antworten all jener, die jetzt Lösungen verlangen? Wir alle sind Teil einer Zivilgesellschaft, in der es tagtäglich Mut benötigt, um in einem Bus, am Arbeitsplatz oder bei Familiendiskussionen „Farbe“ zu bekennen. Wer sich darauf verlässt, dass eine Partei die „braune Gefahr“ beseitigt, erliegt einer trügerischen Hoffnung: Das schleichende Gift des Rassismus, des Antisemitismus, der Fremdenfeindlichkeit und der anderen Merkmale braunen Gedankenguts werden wir nur alle gemeinsam erfolgreich bekämpfen können.
Und die Grünen nehmen ihre Rolle in diesem Kampf sehr wohl wahr. Mein bescheidener Hinweis zum jüngsten Skandal: Wer wenn nicht die Grünen (in der Person von Karl Öllinger) hat die Bestellungen von Marcus Vetter und Sebastian Ploner, Mitarbeiter des 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf, beim rechtsextremen „Aufruhr-Verlag“ öffentlich gemacht und eine Diskussion ausgelöst? Nicht nur die beiden Rechtsparteien, auch SPÖ- und vor allem ÖVP-Abgeordnete hatten kein Problem damit, einen Menschen wie Graf in eines der höchsten Ämter der Republik zu wählen. Nur die Grünen haben deutlich und geschlossen dagegen Stellung bezogen!
In Deutschland ist nach dem Fall Alois Mannichl die CSU aufgewacht. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat gemeint: „Wir müssen der rechtsextremistischen Krake jetzt Paroli bieten!“ Bei öffentlichen Veranstaltungen wie Fackelumzügen und Konzerten müsse schneller eingegriffen werden. Solche deutliche Worte sind in Österreich von einem ÖVP-Politiker – noch – undenkbar, denn in unserem Land sind 3. Nationalratspräsidenten und andere „Würdenträger“ gleich selbst mit dabei bei solchen Aktivitäten.
Also eine Bitte an all jene, die jetzt einen „Stellvertreter-Kampf“ der Grünen einfordern: Bitte selbst öffentlich aktiv werden und nicht von anderen ultimativ verlangen, endlich den Rechtsextremismus zu besiegen. Das ist nämlich leider nicht ganz so einfach. In diesem Land. Und nicht nur hier!
harald.walser - 5. Jan, 18:32