Das wär doch was: Investitionsprogramm für die Schulen!
Die Weltwirtschaftskrise nach dem Börsenkrach 1929 wird häufig mit der jetzigen Situation verglichen. Damals wählten die Amerikaner den amtierenden Präsidenten Hoover ab und mit Franklin D. Roosevelt einen Mann mit neuen Ideen und einer neuartigen Wirtschaftspolitik ins Amt - dem "New Deal". Die Grundidee: mit kurzfristigen staatlichen Schulden und sinnvollen Investitionen hat man einen Weg gefunden aus dem wirtschaftlichen Wellental. Der "New Deal" war ein Riesenerfolg. Aber ist er auch ein Rezept für heute?
In der "Zeit" war diese Woche ein interessanter Artikel zu lesen: Ein New Deal für die Schulen: "Viele Schulgebäude sind marode. Manche Hochschulen aus den siebziger Jahren sind längst einstürzende Neubauten. Krippen und Kitas (also Kindertagesstätten, HW) fehlen ganz. Viele Ganztagsschulen, die nicht bloß in den Nachmittag verlängerte Vormittagsschulen mit einem Kiosk sind, würden nach Erweiterungen und Umbauten erst diesen Namen verdienen." Das wäre doch auch etwas für uns in Österreich! Die Situation ist ja nicht viel anders. So wie die "Zeit" die deutsche Situation schildert, ist ja auch die österreichische.
Eine "New-Deal-Initiative" würde unser Bildungssystem nachhaltig verbessern, wäre eine sinnvolle Investition in unsere Zukunft und würde gleichzeitig zielgerichtet die heimische Wirtschaft beleben. Statt so eines sinnvollen Investitionsprogramms denkt man aber in Deutschland und leider auch in Österreich allen Ernstes darüber nach, wie man den Absatz für große Benzinfresser steigern könnte, plant Autobahnen und andere Großinvestitionen, die den kleinen Handwerkern vorort wenig bis gar nichts bringen.
Und was macht Roosevelts Nachfolger in den USA? Barack Obama möchte Bildung zum Thema Nummer eins machen und verspricht ein entsprechendes Investitionsprogramm. Er weiß, dass ein Konjunkturprogramm "Bildung" in der jetzigen Situation den "taumelnden Kapitalismus" beruhigt und zugleich nachhaltig in die Zukunft weist. Er hat eine Vision, für die sich das Engagement lohnt. Das fehlt in Europa noch größtenteils. Sicher jedenfalls in Deutschland und in Österreich!
In der "Zeit" war diese Woche ein interessanter Artikel zu lesen: Ein New Deal für die Schulen: "Viele Schulgebäude sind marode. Manche Hochschulen aus den siebziger Jahren sind längst einstürzende Neubauten. Krippen und Kitas (also Kindertagesstätten, HW) fehlen ganz. Viele Ganztagsschulen, die nicht bloß in den Nachmittag verlängerte Vormittagsschulen mit einem Kiosk sind, würden nach Erweiterungen und Umbauten erst diesen Namen verdienen." Das wäre doch auch etwas für uns in Österreich! Die Situation ist ja nicht viel anders. So wie die "Zeit" die deutsche Situation schildert, ist ja auch die österreichische.
Eine "New-Deal-Initiative" würde unser Bildungssystem nachhaltig verbessern, wäre eine sinnvolle Investition in unsere Zukunft und würde gleichzeitig zielgerichtet die heimische Wirtschaft beleben. Statt so eines sinnvollen Investitionsprogramms denkt man aber in Deutschland und leider auch in Österreich allen Ernstes darüber nach, wie man den Absatz für große Benzinfresser steigern könnte, plant Autobahnen und andere Großinvestitionen, die den kleinen Handwerkern vorort wenig bis gar nichts bringen.
Und was macht Roosevelts Nachfolger in den USA? Barack Obama möchte Bildung zum Thema Nummer eins machen und verspricht ein entsprechendes Investitionsprogramm. Er weiß, dass ein Konjunkturprogramm "Bildung" in der jetzigen Situation den "taumelnden Kapitalismus" beruhigt und zugleich nachhaltig in die Zukunft weist. Er hat eine Vision, für die sich das Engagement lohnt. Das fehlt in Europa noch größtenteils. Sicher jedenfalls in Deutschland und in Österreich!
harald.walser - 15. Nov, 08:56
BG Feldkirch
Der Ton in der politischen Auseinanderdsetzung wird von Ihnen und auch gegen Sie (zurecht) sehr rauh. In diesem zusammenhang ersuche ich Sie um eine Stellungnahme, wann Sie gedenken Ihren Direktorposten zurückzulegen. ich glaube es ist nicht vereinbar und wäre auch schlecht, falls Sie diese Positionen missbrauchen oder nur den Anschein dazu erwecken. Nicht auszudenken Ihre Reaktionen wäre Dr. Graf nachwievor Abgeorndeter und AHS DIrektor.
Da bringen Sie einiges durcheinander,