Clement Achammer rotiert!
In den "VN" hat Clement Achammer zum zweiten Mal hintereinander einen deftigen Kommentar gegen mich veröffentlicht. Damit muss man als Politiker rechnen.
Seit die FPÖ bei den Nationalratswahlen den zweiten Platz an uns Grüne verloren hat, gibt es durch altbekannte Leserbriefschreiber und den Kolumnisten Achammer ein mediales Trommelfeuer gegen mich. Wer Achammers Freunde von der FPÖ kritisiert, weil diese Mitglieder in rechtsextremen Organisation sind, weil dort Referenten auftreten, die wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz auf offener Straße verhaftet werden, bei denen „Künstler“ auftreten, welche die Ermordung von sechs Millionen Juden als „Spaß“ bezeichnen, der wird als „geifernder Gutmensch“ bezeichnet. Ich bin gerne ein Gutmensch, Herr Achammer. Schade, dass Sie als FPÖ-Günstling in Ihrem langen Kommentar mit keiner Silbe inhaltlich auf die Vorwürfe gegen Martin Graf eingehen. Martin Graf wird von Ihnen sogar gelobt, weil er – so wörtlich – „gewisse Prinzipien“ habe. Genau diese Prinzipien sind das Problem, für mich und viele „Gutmenschen“. Nicht für Sie. Das spricht Bände!
Seit die FPÖ bei den Nationalratswahlen den zweiten Platz an uns Grüne verloren hat, gibt es durch altbekannte Leserbriefschreiber und den Kolumnisten Achammer ein mediales Trommelfeuer gegen mich. Wer Achammers Freunde von der FPÖ kritisiert, weil diese Mitglieder in rechtsextremen Organisation sind, weil dort Referenten auftreten, die wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz auf offener Straße verhaftet werden, bei denen „Künstler“ auftreten, welche die Ermordung von sechs Millionen Juden als „Spaß“ bezeichnen, der wird als „geifernder Gutmensch“ bezeichnet. Ich bin gerne ein Gutmensch, Herr Achammer. Schade, dass Sie als FPÖ-Günstling in Ihrem langen Kommentar mit keiner Silbe inhaltlich auf die Vorwürfe gegen Martin Graf eingehen. Martin Graf wird von Ihnen sogar gelobt, weil er – so wörtlich – „gewisse Prinzipien“ habe. Genau diese Prinzipien sind das Problem, für mich und viele „Gutmenschen“. Nicht für Sie. Das spricht Bände!
harald.walser - 8. Nov, 01:09
Was ist ein "Gutmensch"?
Wenn Frau Glawischnig jenes Leben, welches früher „lebensunwert“ war, heute als „unzumutbar“ betrachtet, und auf Krankenschein beseitigen möchte, dann hat sie als "Mensch", nicht nur aus der Geschichte nichts gelernt, sondern das Leben insgesamt nicht begriffen.
Differenziert betrachtet, wäre Frau Eva Glawischnig genau so wenig für das Amt eines Nationalratspräsidenten geeignet, wie Martin Graf.
Walser redet über Graf und Achammer...
Abtreibung (wo die Verantwortung delegiert wird, weder Glawischnig noch Pilz treiben ab, sondern die Eltern des Ungeborenen) und Wiederbetätigung sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Sachen. Bei einer Abtreibung wird die Entscheidung von Mutter und Vater nicht nach willkürlichen und unsinnigen Maßstäben wie Hautfarbe, Staatsbürgerschaft, Religion und dergleichen getroffen. Nochmals: Es ist nicht die Entscheidung von Glawischnig, sie würde nur die Möglichkeit geben eine solche zu treffen - und das auch nicht ohne bestimmte Voraussetzungen.
Differenziert betrachtet ist ihr Vergleich unbrauchbar.
Wenig differenziert, Herr Zuchristian!
Das Leben ist unteilbar
Nun hat aber Eva Glawischnig gefordert, auch in Österreich müsse "Abtreibung auf Krankenschein" möglich sein. Diese Forderung war nicht nur überflüssig, sondern dem Amt einer 3.Nationalratspräsidentin nicht angemessen. Wenn eine medizinische Indikation für eine Abtreibung vorliegt, wird diese ja ohnehin von der Sozialversicherung bezahlt.
Wenn also der Herr Martin Graf aufgrund seiner Mitgliedschaft bei der Burschenschaft Olympia für das Nationalratspräsidium nicht genügend qualifiziert ist, dann, dann habe ich mit Eva Glawischnig aufgrund ihrer Äußerung dasselbe Problem.