Who's Nailin' Paylin?
Wir wollen ja nicht schwarzmalen und den morgigen Wahlen in den USA mit einer positiven Grundstimmung entgegensehen. Dabei ist natürlich zu hoffen, dass uns und der Welt ein alter kalter Krieger wie John McCain erspart bleibt. Der Unterhaltungswert seiner potentiellen "Vicepresident" hätte es aber natürlich in sich.
Man traut sich ja nicht, das zu übersetzen, sehenswert aber ist es allemal: "Who's Nailin' Paylin"?
Die hoffentlich nicht US-Vize gilt schon als "Fettnäpfchen-Palin": Sie hat ihr Amt missbraucht und den Polizeichef von Alaska, Walter Monegan, entlassen. Sein Vergehen: Er wollte ein Verfahren gegen Michael Wooten, den Ex-Mann von Palins Schwester, nicht wieder aufnehmen. Die Scheidung war eine Schlammschlacht. Palin wollte dem Ex-Schwager offensichtlich ein´s auswischen. Was in Zeiten wie diesen besonders schlecht ankommt: Die Gouverneurin von Alaska verbrauchte allein im September etwa 150.000 Dollar für Luxuskleidung, Friseur, Make-up und ähnliches. Daraufhin forderten einige Wahlkampfspender ihr Geld zurück. Jüngstes Missgeschick: Die franko-kanadischen Komiker von "Justiciers masqués" gaben sich als Nicolas Sarkozy aus. Trotz deftigster Aussagen ("Sarkozy" meinte, seine Frau sei "heiß im Bett") und offenkundigem Unsinn merkte Palin bis zum Schluss nichts und war sicher, mit dem französischen Präsidenten gesprochen zu haben.
Die tollpatschige Gouverneurin hat also durchaus Unterhaltsames in den Wahlkampf eingebracht. In der jetzigen Situation allerdings vergeht einem der Spaß, wenn man daran denkt, das Duo McCain/Palin könnte die USA regieren. Es schaut aber so aus, als sei Obama uneinholbar in Front und ein Politikwechsel garantiert, denn die Demokraten stehen den letzten Umfragen zufolge auch in den parallel stattfindenden Kongresswahlen vor einem Erdrutschsieg. Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem scheidenden republikanischen Präsidenten George W. Bush.
God bless America! Zumindest aber die WählerInnen könnten das morgen bewerkstelligen!
Man traut sich ja nicht, das zu übersetzen, sehenswert aber ist es allemal: "Who's Nailin' Paylin"?
Die hoffentlich nicht US-Vize gilt schon als "Fettnäpfchen-Palin": Sie hat ihr Amt missbraucht und den Polizeichef von Alaska, Walter Monegan, entlassen. Sein Vergehen: Er wollte ein Verfahren gegen Michael Wooten, den Ex-Mann von Palins Schwester, nicht wieder aufnehmen. Die Scheidung war eine Schlammschlacht. Palin wollte dem Ex-Schwager offensichtlich ein´s auswischen. Was in Zeiten wie diesen besonders schlecht ankommt: Die Gouverneurin von Alaska verbrauchte allein im September etwa 150.000 Dollar für Luxuskleidung, Friseur, Make-up und ähnliches. Daraufhin forderten einige Wahlkampfspender ihr Geld zurück. Jüngstes Missgeschick: Die franko-kanadischen Komiker von "Justiciers masqués" gaben sich als Nicolas Sarkozy aus. Trotz deftigster Aussagen ("Sarkozy" meinte, seine Frau sei "heiß im Bett") und offenkundigem Unsinn merkte Palin bis zum Schluss nichts und war sicher, mit dem französischen Präsidenten gesprochen zu haben.
Die tollpatschige Gouverneurin hat also durchaus Unterhaltsames in den Wahlkampf eingebracht. In der jetzigen Situation allerdings vergeht einem der Spaß, wenn man daran denkt, das Duo McCain/Palin könnte die USA regieren. Es schaut aber so aus, als sei Obama uneinholbar in Front und ein Politikwechsel garantiert, denn die Demokraten stehen den letzten Umfragen zufolge auch in den parallel stattfindenden Kongresswahlen vor einem Erdrutschsieg. Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem scheidenden republikanischen Präsidenten George W. Bush.
God bless America! Zumindest aber die WählerInnen könnten das morgen bewerkstelligen!
harald.walser - 3. Nov, 00:13