wayne (Gast) - 11. Okt, 11:49

besser so ein artikel als das arschgekrieche von allen anderen parteien jetzt wo ein politiker gestorben ist.
nicht mal gedutzt wollte der strache vom haider werden. und jetzt auf einmal wär er wieder der gute politiker und beste kumpel oder wie?

DA WIRD MIR SCHLECHT! scheiß heuchler von fpö und co!

phillip (Gast) - 11. Okt, 17:34

Genau das.

Jeder Mensch auf dieser Welt stirbt einmal, einer früher, andere später.

Haider starb, in dem er bei großzügig überhöhtem Tempo, auf dem Weg zu seinem Zweitsitz, ins Schleudern geriet und, dabei nacheinander ein Verkehrsschild, einen Hydranten und einen Betonpfeiler eines Gartenzaunes rammte um sich dann noch mehrmals zu überschlagen.
Natürlich tragisch und sicher nicht, -niemandem- wünschenswert, so, selbst wenn selbstverschuldet, zu sterben.

Aber: Praktisch alle seine Mitspieler haben, bis zu letzt, gegen ihn gewettert, man denke nur an Strache, welcher mit ihm im Kopie-Original-Clinch lag oder unseren wunderbaren Kanzler, der noch knapp vor der Wahl angedeutet hat, er würde gewissen Leute - welche wohl - nicht das Amt des Bundespräsidenten überlassen.


Und alle haben sie sich jetzt Tränen aufgemalt, übertreffen sich gegenseitig in Heuchelei und falscher Trauer.
"er war ein großartiger und Begabter Politiker"..."er hat Österreichs innenpolitik über Jahrzehnte geprägt"..."Grenzen aufgebrochen"
Er hat Grenzen, die erst nach der nachkriegszeit endlich in den Herzen der Menschen einigermaßen dort waren wo sie sein sollten, niedergemetzelt, hat die faschistischen Reste in diesem unterbelichtetem Land reanimiert, einen Populismus begonnen, der in der Zeit zwischen ihm und WW2 seinesgleichen sucht, hat den Leuten wieder mit Hass und Angst vor allem Fremden erfüllt.
Er war regelmäßig bei Nazi-Gedenkfeiern und Ehrungen, war oft selbst stolzer Redner.
Er grüßte mit diversen faschistuiden Parolen und Grußformeln, hat es so an die Spitze getrieben, dass es nach Gerichtsbeschluss öffentlich erlaubt und richtig ist, zu sagen, dass er Nazi Parolen verwendete.
Er pflegte Besuche bei Sadam Hussein.
Er war eine faschistuide, Menschenherabwürdigende sau, daran ändert sein tod nichts.

Ich verstehe natürlich, dass sich die anderen Parteien nun nach seinem Tod die Stimmen derer, die jetzt sicherlich zu einer anderen partei wechseln werden, einfangen wollen, müssen.
Andererseits ist es trotzdem schade, dass Politik heute ein einziges gegenseitiges in-den-Arsch-kriechen ist, und sich eigentlich auch nur wenige ernsthaft darüber hinaus gehend gedanken machen.

Soviel von mir
phil (Gast) - 11. Okt, 17:38

was ich noch anhängen will:
ich werde weiterhin grün wählen...
und wer das bis jetzt getan hat, sollte bevor er einfach wechselt mal drüber nachdenken sich selbst zu engagieren.

Nichts ändert sich von selbst.

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