Neue Mehrheiten gibt es nur mit starken Grünen!

Nie zuvor waren so kurz vor der Wahl noch so viele Menschen unentschlossen, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen. Das ist in Anbetracht dessen, was die Große Koalition in den vergangenen Jahren angerichtet hat, kein Wunder.
Neue Mehrheiten gibt es nur mit starken Grünen. Sollten wir österreichweit 15% der Stimmen erreichen, könnte sich eine Regierungsmehrheit mit Schwarz oder Rot ausgehen.
Nur starke Grüne können in einer Regierung umsetzen, worauf es ankommt: Raus aus der Abhängigkeit von Öl und Gas, eine Steuerreform, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und von den Reichen einen angemessenen Beitrag einfordert, gleicher Lohn für gleiche Arbeit – eine Selbstverständlichkeit, die für zehntausende Frauen immer noch nicht gilt, eine Integrationspolitik, die auf Dialog und nicht auf Ausgrenzung setzt und eine Bildungsreform, die kein Kind zurücklässt.
Alle anderen Parlamentsparteien haben mit zu verantworten, woran es in Österreich heute krankt. Wenn man die dringenden Probleme anpackt und gemeinsame Lösungen sucht. Dafür ist ein Vizekanzler Alexander Van der Bellen – im Unterschied zu einem Herrn Strache – ein seriöser und verlässlicher Garant.
... (Gast) - 26. Sep, 20:43

...

Sind sie eigentlich schon sehr nervös, können sie noch schlafen, oder ist daran nicht mehr zu denken?
Nur mal so gefragt!!

harald.walser - 26. Sep, 21:37

Keine Spur Nervosität,

würde ich wohl nicht glauben, wenn ich an Ihrer Stelle wäre und wenn ich´s nicht wüsste. Eine Erklärung dafür: man kommt nicht zum Nachdenken, allein wenn ich an morgen denke: Flugblatt für Standaktion herstellen, Termine, Medien ...
arnobraendle.com (Gast) - 26. Sep, 23:46

Hoffentlich !

Der Wahlkampf bedingt nicht nur das eruptive Ausbrechen von Unverstand, man braucht nur an die dumme Diskussion um die Weiterführung eines Direktorspostens zu denken, sondern sorgt auch immer wieder für den einen oder anderen Lacher. Das Lachen vergeht mir aber völlig, wenn ich an die Zeit nach den Wahlen denke. Rot oder Schwarz wird sich trotz massiver Verluste zum Sieger erklären, HC S. wird sich als der eigentliche Sieger aufplustern, der verspricht irgend einen kleinen Mann zu retten, ein südösterreichischer Landeshauptmann hat gerade noch einmal das Nichtverschwinden der Zitrusfruchtfarbe zu feiern, um aber noch am gleichen Abend zu verkünden, dass er doch seine Aufgabe im Bewachen von Ortstafeln sehe und somit nicht nach Wien könne.
Und was ist mit den Grünen?
Hoffentlich gehören sie zu den Gewinnern, den richtigen Gewinnern.
Österreich würde das dringend brauchen. Weiters ist zu hoffen, dass Hari Walser ein Ergebnis erzielt, dass ihn auch innerhalb der Grünen zu einer Größe macht. Es wäre an der Zeit, dass ein neuer, kompetenter Bildungssprecher für die Durchsetzung der dringlichsten Bildungsreformen sorgt.
Seit acht Jahren habe ich jedes Jahr mehrmals Kontakt zu Lehrerinnen und Lehrern aus vielen Ländern Europas - Projekte, Kongresse, Kurse. Wenn wir nicht schnell handeln, werden fast 20 % des österreichischen Nachwuchses den Anschluss in Europa verlieren. Tagtäglich verlieren wir den Kampf um Chancen - Gleichheit gibt es in diesem Bereich ohnehin keine. Ungebildete haben in der modernen Welt des 21. Jahrhunderts kaum Chancen. Wir züchten Unvermögen in einem Schulsystem, das alle gegenwärtigen Untersuchungen außer Acht lässt.
Das Fürstentum Liechtenstein ist werder "linksideologisch verseucht" noch um jeden Preis progressiv. Man darf es eher als konservativ und in finanziellen Dingen berechnend bezeichnen. Genau dieses Berechnende hat dazu geführt, dass das alte, dreigliedrige Schulsystem abdanken muss und bereits im Sommer 2009 ein neues System startet, das dafür sorgt, dass alle Schülerinnen und Schüler 8 Jahre lang gemeinsam lernen und sich gemeinsam entwickeln. Im Fürstentum Liechtenstein wurde erkannt, dass man sich ein seperatives System nicht mehr leisten kann. Was sich Liechtenstein nicht leisten kann, können wir uns erst recht nicht leisten.
Keine Partei hat ein ähnlich modernes Bildungsprogramm wie die Grünen.
Kein Kandidat vertritt dies so kompetent wie Harald Walser.
Alles Gute.

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