Kampf der Atomlobby!
Sie lassen nicht locker! Geht es nach der Stromwirtschaft, sollen in der Schweiz drei neue Atomkraftwerke gebaut werden. Das Rahmenbewilligungsgesuch ist letzte Woche eingereicht worden. Die Schweiz steht strompolitisch vor einem Scheideweg und die Stromwirtschaft vor einer richtungsweisenden Investitionsentscheidung. Auf einer Fachtagung der Schweizerische Energie-Stiftung haben etwa 300 ExpertInnen am Wochenende darüber diskutiert. Natürlich gab es sehr kontroversielle Meinungen: Die Stromwirtschaft argumentierte vor allem mit Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Internationale Experten haben aber deutlich gemacht, dass neben dem Risiko einer atomaren Katastrophe und der ungelösten Frage der Endlagerung des hunderttausende von Jahren strahlenden Atommülls auch die energiewirtschaftliche Vernunft gegen den Neubau von Atomkraftwerken spricht (ein guter Überblick ist hier abrufbar). Amory B. Lovins, Träger des Alternativen Nobelpreises brachte es auf den Punkt: „Eine Kilowattstunde aus einem neuen Kernkraftwerk kostet mindestens dreimal, oft auch zehnmal so viel wie die Effizienzmassnahmen zur Einsparung einer Kilowattstunde. Investitionen in Effizienz sparen folglich ein Vielfaches an Emissionen und können sofort umgesetzt werden, während vor 2020 in der Schweiz sicher kein neues AKW in Betrieb gehen wird. Zur Lösung der Klimakrise wird die Kernkraft also keinen Beitrag leisten“, stellte Lovins fest.
Und Vorarlberg? Wir müssen viel konsequenter als bisher auf Energieeffizienzmaßnahmen setzen. Es ist zutiefst widersprüchlich, wenn die Landesregierung - binnen Wochenfrist! - eine Studie über die gewaltigen Energieeinsparpotentiale präsentiert und gleichzeitig die bundesweite Vereinheitlichung hoher Energiespar- und Klimaschutzziele blockiert.
Wir sollten Vorreiter werden: Sowohl beim Heizwärmebedarf wie auch beim Gesamtenergieverbrauch dürfen nur die höchsten Standards gelten.
Und Vorarlberg? Wir müssen viel konsequenter als bisher auf Energieeffizienzmaßnahmen setzen. Es ist zutiefst widersprüchlich, wenn die Landesregierung - binnen Wochenfrist! - eine Studie über die gewaltigen Energieeinsparpotentiale präsentiert und gleichzeitig die bundesweite Vereinheitlichung hoher Energiespar- und Klimaschutzziele blockiert.
Wir sollten Vorreiter werden: Sowohl beim Heizwärmebedarf wie auch beim Gesamtenergieverbrauch dürfen nur die höchsten Standards gelten.
harald.walser - 15. Sep, 00:36
Ergänzung zu gestern
Erziehungsseminare: Einmal im Monat findet ein Seminar für Eltern statt. Das Seminar wird von ausgebildeten Fachleuten auf Türkisch abgehalten.
Was unter ERZIEHUNG von Mädchen (noch dazu von "ausgebildeten Fachleuten") - und das alles empörenderweise auf türkisch!!! - zu verstehen ist, können wohl auch Sie sich ausmalen. Sollte es nicht auch in solchen Seminaren - wie es selbst die Grünen bei Predigten in den Moscheen fordern - üblich sein, dass in der LANDESSPRACHE (also deutsch) gesprochen wird, damit sich auch Außenstehende einen Eindruck verschaffen können, was denn dort so alles an "Erziehung" den Eltern nahegelegt wird - der Verein will ja offiziell auch für Nicht-MigrantInnen zugänglich sein?! Sie sehen: Fragen über Fragen wirft "Ihr" "spannender Verein" auf...
* es wäre tatsächlich spannend zu erfahren, was dort wirklich noch alles unter diesem und jenem Deckmantel - gegen unsere Werteordnung gerichtetes - vor sich geht!!
Sehr geehrte Frau Brunner!
Zu Ihren Aussagen: Mit einigen Initiatorinnen von Mimosa habe ich selbst gesprochen - sie sprechen perfekt deutsch. Dass Elternseminare auf Türkisch gehalten werden, ist wohl - leider - notwendig, da viele Frauen nicht Deutsch können. Wo wir uns einig sind: Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Grundvoraussetzung für Integration. Daher bieten in Vorarlberg viele Gemeinden verstärkt Sprachkurse an, die - entgegen landläufiger Vorurteile - regelrecht gestürmt werden. Also: Am Dialog mit MigrantInnen führt nicht nur kein Weg vorbei, er ist die Grundvoraussetzung für Integration!
Ihr letzter Absatz ist schlicht eine Unterstellung: Ein Agieren gegen "unsere Wertordnung" gerade bei Mimosa ist für mich schwer vorstellbar, für Sie halt nicht (das nehme ich zur Kenntnis). Wir sollten uns als Gesellschaft eher auf jene fundamentalistisch ausgerichteten Vereine und Organisationen konzentrieren, die ihre Aktivitäten nicht auf Deutsch ankündigen.
Zur "Aufklärung"
weiteren Sinne) vereinbaren lässt!! "Rückständige" Musliminnen (und das sind die allermeisten "Mütter") sind in solchen Fragen sehr "obrigkeitshörig" und befolgen solche "Ratschläge" zumeist, da auch nicht selten religiöse "Führer" bei solchen Seminaren auftreten - alles in allem eine Mischung mit hoher Sprengkraft für unsere offene Gesellschaft emanzipierter BürgerInnen
Wehret den Anfängen sollte auch hier gelten!
Sehr geehrte Frau Brunner!