Neue Ideen braucht das Land!
Unser Land gibt wirklich einiges her: Wenn ich mit meinem Mountainbike auf das „Gsohl“ oder den Wendkopf (jeweils oberhalb von Hohenems) fahre und ins Tal schaue, fühle ich mich privilegiert. So schnell - relativ - allein sein zu können und einen derartig tollen Ausblick zu genießen, das gibt es nicht überall.
Die Verbauung aber - auch das wird beim Blick von „oben“ deutlich - schreitet massiv voran. Und was ins Auge springt, ist der Landschaftsverbrauch durch die Straßen - speziell die Autobahn. Man sollte die hohen Herren und die wenigen hohen Damen aus dem Landhaus vielleicht einmal mitnehmen: Es wird nämlich mit einem Blick klar, dass wir dringenden Handlungsbedarf haben, um die wenigen größeren Grünflächen im Rheintal zu schützen. Weitere Straßenbauten in unverbaute Gebiete darf es nicht geben.
Gleichzeitig können und dürfen wir uns aber dem Bedürfnis und der Notwendigkeit nach Mobilität nicht verschließen. Johannes Rauch hat schon vor zwei Jahren die Idee der Ringstraßenbahn im Unteren Rheintal ventiliert. „Unmöglich!“, „Viel zu teuer!“, war zu hören. Der unsinnige Achraintunnel und die 2. Pfänderröhre kosten zusammen inzwischen etwa 500 Millionen Euro und bringen der Bevölkerung genau – gar nichts!
Nähere Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Homepage von Johannes Rauch: http://static.twoday.net/rauch/files/ringstrassenbahn-endf1.pdf und - inzwischen denken ja auch viele Unternehmer fortschrittlicher als die Landesregierung - beim Bregenzer Bauunternehmer Hubert Rhomberg (er tritt nicht nur für die Ringstraßenbahn, sondern auch für zukunftsweisende Lösungen im Alpentransitverkehr, etwa einen Pfänder-Eisenbahntunnel etc., ein):
http://www.vol.at/news/tp:vol:vorarlberg/artikel/muessen-heute-fuer-2050-planen/cn/news-20080821-07025282
Die Ringstraßenbahn würde rund 300 Millionen Euro kosten, würde das Stauproblem an den neuralgischen Punkten in Lustenau, Höchst und Bregenz lösen helfen, gäbe den benzinpreisgeplagten Autofahrern die Möglichkeit Sprit und somit viel Geld zu sparen, würde im Wohngebiet und/oder auf vorhandenen Verkehrswegen verlaufen und somit keine unverbauten Flächen benötigen – es wäre schlicht ein innovatives Zukunftsprojekt!
Wenn das verwiorklicht werden sollte, können auch meine Kinder und die möglichen Enkelkinder in einigen Jahren noch aufs Gsohl und den Wendkopf fahren und einen faszinierten Blick ins immer noch schöne Rheintal werfen!
Die Verbauung aber - auch das wird beim Blick von „oben“ deutlich - schreitet massiv voran. Und was ins Auge springt, ist der Landschaftsverbrauch durch die Straßen - speziell die Autobahn. Man sollte die hohen Herren und die wenigen hohen Damen aus dem Landhaus vielleicht einmal mitnehmen: Es wird nämlich mit einem Blick klar, dass wir dringenden Handlungsbedarf haben, um die wenigen größeren Grünflächen im Rheintal zu schützen. Weitere Straßenbauten in unverbaute Gebiete darf es nicht geben.
Gleichzeitig können und dürfen wir uns aber dem Bedürfnis und der Notwendigkeit nach Mobilität nicht verschließen. Johannes Rauch hat schon vor zwei Jahren die Idee der Ringstraßenbahn im Unteren Rheintal ventiliert. „Unmöglich!“, „Viel zu teuer!“, war zu hören. Der unsinnige Achraintunnel und die 2. Pfänderröhre kosten zusammen inzwischen etwa 500 Millionen Euro und bringen der Bevölkerung genau – gar nichts!
Nähere Informationen zu diesem Projekt gibt es auf der Homepage von Johannes Rauch: http://static.twoday.net/rauch/files/ringstrassenbahn-endf1.pdf und - inzwischen denken ja auch viele Unternehmer fortschrittlicher als die Landesregierung - beim Bregenzer Bauunternehmer Hubert Rhomberg (er tritt nicht nur für die Ringstraßenbahn, sondern auch für zukunftsweisende Lösungen im Alpentransitverkehr, etwa einen Pfänder-Eisenbahntunnel etc., ein):
http://www.vol.at/news/tp:vol:vorarlberg/artikel/muessen-heute-fuer-2050-planen/cn/news-20080821-07025282
Die Ringstraßenbahn würde rund 300 Millionen Euro kosten, würde das Stauproblem an den neuralgischen Punkten in Lustenau, Höchst und Bregenz lösen helfen, gäbe den benzinpreisgeplagten Autofahrern die Möglichkeit Sprit und somit viel Geld zu sparen, würde im Wohngebiet und/oder auf vorhandenen Verkehrswegen verlaufen und somit keine unverbauten Flächen benötigen – es wäre schlicht ein innovatives Zukunftsprojekt!
Wenn das verwiorklicht werden sollte, können auch meine Kinder und die möglichen Enkelkinder in einigen Jahren noch aufs Gsohl und den Wendkopf fahren und einen faszinierten Blick ins immer noch schöne Rheintal werfen!
harald.walser - 30. Aug, 00:44
Auch Links sind vergänglich
Ob der Achraintunnel und die zweite Pfänderröhre wirklich gar nichts bringen, werden die Menschen, welche täglich aus dem Bregenzerwald zur Arbeit und zurück fahren und die Bregenzer eher beurteilen können, als wir im Oberland.
Zuerst war ich auch gegen die Idee einer Ringstraßenbahn. Aber schon bald könnte es sein, dass das Privatauto für den normal Sterblichen nicht mehr finanzierbar ist und dann gibt es, außer dem Fahrrad (auch dort gibt schon zusätzlich zur Muskelkraft den Elektroantrieb und die Allwetterkabine wird auch bald kommen) keine Alternative zum öffentlichen Verkehr auf Schienen.
Da die Verbauung im ganzen Rheintal immer noch rasant zunimmt, hätte mit der Planung einer Ringstraßenbahn eigentlich schon begonnen werden müssen um die dafür benötigten Flächen frei zu halten.
Politisch gesehen, ginge aber mit dieser SPÖ auf Bundesebene diesbezüglich gar nichts. Die Kosten für deren Wahlversprechen, drohen sämtliche finanziellen Ressourcen auf Jahrzehnte hinaus aufzufressen.
Danke für den Hinweis!
also ich bin auch Oberländer
Ringstrassenbahn find ich gut. Allerdings ist mir nicht ganz klar wie die auf der Strasse mitfahren soll und dann aber nicht mit den ganzen Pendlern im Stau steht.
@ Hans
Nettes PDF
Einige Punkte die mir beim spontanen ansehen aufgefallen sind:
* "Je mehr Straßenraum zur Verfügung
steht, desto mehr Autoverkehr wird
produziert " - das heisst aber auch, dass wenne eine bestimmte Anzahl an Leuten in die Strassenbahn umsteigen, wird deren Wegfall aus der Verkehrslawine sofort durch andere aufgefüllt. Denn der Effekt des wegnehmens von Fahrzeugen ist der selbe wie das erweitern der Strassen!
* "Mitnahme von Fahrrädern und
Kinderwägen problemlos möglich " - In allen ÖPNV Netzen die ich kenne ist das zu Rush-Hour Zeiten nicht erlaubt. Also nicht so ganz problemlos
Straßenbahn im Stau?
Überfüllte Öffis wurden zumindest bedeuten, dass das System funktioniert und angenommen wird. Schlussfolgerung kann nur sein: Den Taktverkehr noch dichter machen.