Wir brauchen mehr „grüne Spinner“!
Sehr lange ist es nicht her, dass es allenfalls ein müdes Lächeln gab, wenn auf die riesigen Chancen hingewiesen wurde, die ein ökologischer Strukturwandel in der Industrie hervorrufen kann. Heute grinsen nur noch die größten Ignoranten!
Immerhin haben die „grünen Spinner“ während ihrer Regierungsbeteiligung in Deutschland das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) durchgebracht. Das Resultat? Inzwischen wurden etwa 240.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, der volkswirtschaftliche Nutzen wird auf etwa 6 Milliarden Euro geschätzt.
Deutschland hat Dank des EEG seine Klimaziele schon jetzt übererfüllt und spart sich dadurch Milliarden - die Österreich bezahlen muss, weil es die vertraglich festgelegten Ziele wohl nicht erreichen wird. Der Nutzen für unseren nördlichen Nachbarn ist ein vielfacher: keine Strafzahlungen, weltweit inzwischen führende Position bei umweltfreundlichen Technologien, viele neue Jobs und die Umwelt wird geschützt.
Auch in der Schweizer Nachbarschaft tut sich einiges. Der Konzern „Oerlikon Solar“ produziert modernste Dünnschicht-Solarmodule und ist speziell in der Forschung aktiv. An unserer Grenze in Trübbach sollen bis Ende nächsten Jahres 1.000 neue Hightech-Arbeitsplätze entstehen, wofür dringend qualifizierte Arbeitskräfte auch aus Vorarlberg gesucht werden.
Österreich hätte zwar die klugen Köpfe und innovative Unternehmen, aber Schwarz-Blau-Orange und Rot-Schwarz haben die Entwicklung verschlafen. Ein Beispiel: Der oberösterreichische Technologiekonzern Fronius International ist weltweit der zweitgrößte Hersteller von Wechselrichtern für Solarstromanlagen und auch in anderen Sparten führend (Schweißtechnik, Batterieladesysteme ...). Das Unternehmen hat derzeit über 2000 Mitarbeiter. Über ein Viertel des Umsatzes wird mit innovativen Produkten zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie erzielt, aber nur 1% wird in Österreich abgesetzt. Die Ursache? Das derzeitige Ökostromgesetz!
Wir benötigen dringend ein Gesetz wie in Deutschland, um auch bei uns den Job-Motor anzuwerfen und alle anderen positiven Effekte zu erreichen – etwa, den Klimazielen endlich ein Stück näher zu kommen. Dazu braucht es dringend die „grünen Spinner“ in der Regierung!
Immerhin haben die „grünen Spinner“ während ihrer Regierungsbeteiligung in Deutschland das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) durchgebracht. Das Resultat? Inzwischen wurden etwa 240.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, der volkswirtschaftliche Nutzen wird auf etwa 6 Milliarden Euro geschätzt.
Deutschland hat Dank des EEG seine Klimaziele schon jetzt übererfüllt und spart sich dadurch Milliarden - die Österreich bezahlen muss, weil es die vertraglich festgelegten Ziele wohl nicht erreichen wird. Der Nutzen für unseren nördlichen Nachbarn ist ein vielfacher: keine Strafzahlungen, weltweit inzwischen führende Position bei umweltfreundlichen Technologien, viele neue Jobs und die Umwelt wird geschützt.
Auch in der Schweizer Nachbarschaft tut sich einiges. Der Konzern „Oerlikon Solar“ produziert modernste Dünnschicht-Solarmodule und ist speziell in der Forschung aktiv. An unserer Grenze in Trübbach sollen bis Ende nächsten Jahres 1.000 neue Hightech-Arbeitsplätze entstehen, wofür dringend qualifizierte Arbeitskräfte auch aus Vorarlberg gesucht werden.
Österreich hätte zwar die klugen Köpfe und innovative Unternehmen, aber Schwarz-Blau-Orange und Rot-Schwarz haben die Entwicklung verschlafen. Ein Beispiel: Der oberösterreichische Technologiekonzern Fronius International ist weltweit der zweitgrößte Hersteller von Wechselrichtern für Solarstromanlagen und auch in anderen Sparten führend (Schweißtechnik, Batterieladesysteme ...). Das Unternehmen hat derzeit über 2000 Mitarbeiter. Über ein Viertel des Umsatzes wird mit innovativen Produkten zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie erzielt, aber nur 1% wird in Österreich abgesetzt. Die Ursache? Das derzeitige Ökostromgesetz!
Wir benötigen dringend ein Gesetz wie in Deutschland, um auch bei uns den Job-Motor anzuwerfen und alle anderen positiven Effekte zu erreichen – etwa, den Klimazielen endlich ein Stück näher zu kommen. Dazu braucht es dringend die „grünen Spinner“ in der Regierung!
harald.walser - 29. Aug, 00:47
Photovoltaik versus Solarenergie
Strom lässt sich (zumindest derzeit) nicht speichern. Warmwasser in einem oder mehreren Pufferspeichern aber schon.
Genau so ist es. Am eigenen Dach rentiert sich nur die Solarthermie
Photovoltaikanlagen haben jedoch noch einen nicht erwähnten Vorteil: durch die dezentrale Energieerzeugung werden das Stromnetz und die damit verbundenen Umspannwerke entlastet, es entstehen weniger Verluste.
Dennoch sollte, wie Sie sagten, die solarthermische Wassererhitzung stärker gefördert/verpflichtet werden.
Da denke ich ist Photovoltaik besser, als die Sonne gar nicht zu nutzen. Und warum nicht beides??
In Kombination mit Solarer Mobilität und im Winter Stromerzeugung per KWK im eigenen Keller mit einem Stirlingmotor zur Pelletsheizung ist die Speicherung der Energie auch ideal zu lösen.
Geniales Konzept findet sich unter:
www.dgs.de/sgvs.0.html