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    <title>Harald Walser</title>
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    <dc:publisher>bartenstein</dc:publisher>
    <dc:creator>bartenstein</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-07T03:49:07Z</dc:date>
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    <title>Harald Walser</title>
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    <title>Schwarzer Machtrausch!</title>
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    <description>So wie sich die ÖVP im Parlament aufführt, muss sie eine gut abgepolsterte absolute Mehrheit haben. Hat sie auch, denn die Sozialdemokraten sind ihr de facto zugeordnet und spielen - bei einigen wenigstens sichtbar widerwillig - das Schoßhündchen.&lt;br /&gt;
Gestern wurde das bei einer Sondersitzung des Nationalrats deutlich. Notwendig war die Sitzung wegen der schwarzen Njets zur Ladung wichtiger Zeugen im Untersuchungsausschuss - vor allem Ex-Minister Karl-Heinz Grasser und der schwarze Postenschacher-Organisator Ernst Strasser müssen unter Wahrheitspflicht aussagen, aber auch Justizministerin Claudia Bandion-Ortner etc. Die arrogante Art der ÖVP machte eines deutlich: Es war sicher nicht die letzte Sondersitzung. Die ÖVP blockiert nämlich munter weiter, und die SPÖ gibt mit geballter Faust im Hosensack widerwillig Begleitschutz.&lt;br /&gt;
Bandion-Ortner machte gestern eine mehr als peinliche Figur, las (!) mehr als eine halbe Stunde lang ein vorbereitetes Manuskript vor und gestand ein paar Fehler ein. Völlig unüblich (aber laut Geschäftsordnung eben korrekt) war, dass auch eine zweite Ministerin zur Verstärkung erschien. Maria Fekter blockierte in ihrer unnachahmlichen Art ;( für die Oppositionsparteien die Fernseh-Redezeit mit einer langen Wortmeldung  und sagte praktisch nichts zum Thema.&lt;br /&gt;
Die ÖVP hat noch im Juli freudig einem Untersuchungsausschuss zugestimmt, weil sie glaubte, dieser beschäftige sich mit den Oppositionsparteien. Nun steht sie plötzlich selbst im Mittelpunkt gleich mehrere Skandale  und mauert. Aber es wird nichts nutzen. Von Skylink über die ÖBB bis zu den Millionen für den Freundeskreis des ehemaligen Finanzministers Grasser  wir bleiben dran!</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalrat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T08:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6026947/">
    <title>Das Kreuz mit dem Kreuz in der Schule!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6026947/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;140&quot; alt=&quot;Engel&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haraldwalser/images/Engel.jpg&quot; /&gt;Also sprach der &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/1256743926197/Urteil-Kruzifixe-in-Italiens-Schulen-widersprechen-Religionsfreiheit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Gerichtshof für Menschenrechte&lt;/a&gt; in Straßburg: Kruzifixe dürfen nicht in den italienischen Schulklassen hängen, weil damit das Recht der SchülerInnen auf Religionsfreiheit verletzt wird. Nun haben wir sie also wieder einmal - die Diskussion um das Kruzifix im Klassenzimmer.&lt;br /&gt;
Kurz meine Position dazu (auch nachzulesen in einem Interview mit der &lt;a href=&quot;http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&amp;Alias=wzo&amp;cob=448416&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wiener Zeitung&lt;/a&gt;): Prinzipiell gilt die Trennung von Staat und Kirche, beide Institutionen sind wichtig, haben aber eigene Aufgaben, die nicht vermischt werden sollten. In unseren Schulen müssen sich alle Kinder wiederfinden  Kinder anderer Religionen genauso wie jene ohne Glaubensbekenntnis. Zu diesem Zweck müssen wir natürlich auch über die Rolle des konfessionellen Religionsunterrichts reden: Ich bin ganz klar für einen Ethik- und Religionenunterricht. Alle Kinder sollen gemeinsam über unsere Werte - etwa die Stellung der Frau, Toleranz oder Schwangerschaftsverhütung - diskutieren. Daneben hat aber auch der konfessionelle Religionsunterricht Platz.&lt;br /&gt;
Verlieren wir dadurch oder durch ein fehlendes Kreuz im Klassenzimmer nicht unsere Identität? Das ist ein wichtiges und sehr sensibles Thema. Wenn man darüber spricht, muss man bedenken, dass in Wien die Katholiken nur mehr eine Minderheit darstellen. Es gibt zudem viele ältere und neue Identitäten. Und das Kreuz ist nun einmal ein Symbol, in dem sich nur die christlichen, aber eben nicht alle Religionen wiederfinden, und schon gar nicht diejenigen , die ohne Glaubensbekenntnis sind. Schließlich darf man auch nicht vergessen, dass unser Staat auf den Ideen der Aufklärung beruht und dass auch das christliche Abendland mit der griechischen Antike heidnische Wurzeln hat. Aber noch einmal: Ich bin ausdrücklich gegen die Ausrufung eines neuen Kulturkampfs, sehr wohl aber befürworte ich eine sehr breite Diskussion über dieses wichtige Thema, das alle angeht.&lt;br /&gt;
Übrigens: Andreas Khol erläutert ebenfalls in der &lt;a href=&quot;http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&amp;Alias=wzo&amp;cob=448418&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wiener Zeitung&lt;/a&gt; die Gegenargumente.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T23:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6025870/">
    <title>Schule der Zukunft funktioniert schon jetzt!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6025870/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;Montessorischule-Pragerstrasse_3-11-2009&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haraldwalser/images/Montessorischule-Pragerstrasse_3-11-2009.jpg&quot; /&gt;Es gibt auch Motivierendes zu berichten aus dem österreichischen Schulwesen. Sowohl in öffentlichen als auch im privaten Schulen gibt es erstaunlich positive Beispiele. Das motiviert. Einen solchen Motivationsschub habe ich gestern in der Montessorischule Pragerstraße in Wien erhalten. Hier kann man hautnah erleben, was engagierte PädagogInnen schon jetzt erreichen. Diese Montessori-Schulen wird als Volksschule und Sekundarschule geführt und wird von der Gründerin Mag. Brigitta Weninger geleitet. Tolle und meist selbst hergestellte Materialien, SchülerInnen, die selbstständig einen ganzen Tag arbeiten, LehrerInnen, die 38,5 Stunden in der Woche an der Schule sind und danach auch wirklich frei haben (keine Korrekturen oder Vorbereitungen zuhause etc.). In der Pragerstraße gibt es keine unbegrenzte Freiheit, sondern klare Regeln, Freiraum unter klaren Rahmenbedingungen. Selbstdisziplin und Verantwortung - diese Ziele der Montessori-Pädagogik spürt man hier.&lt;br /&gt;
In einem abschließenden Gespräch mit SchülerInnen hauptsächlich der 12. Schulstufe, Eltern und LehrerInnen konnte ich mich von der Reife der hier ausgebildeten Jugendlichen überzeugen. Da wird nichts als gegeben hingenommen, da wird nachgefragt, da werden aber auch die Regeln einer Diskussion beachtet. Ja, hier sind im Sinne von Maria Montessori wirklich selbstbewusste und eigenverantwortliche Persönlichkeiten herangewachsen. Schule kann funktionieren, Schule kann für LehrerInnen und SchülerInnen spannend sein, Schule muss auch nicht Stress bedeuten - aber man muss sie von bürokratischen Fesseln befreien!</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T06:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6025089/">
    <title>Bildung statt Ausbildung</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6025089/</link>
    <description>Unter diesem Motto protestieren StudentInnen gegen die Bildungspolitik. Und sie sind nicht allein. Vor einigen Tagen waren es die KindergärtnmerInnen, die in einer großen Demonstration in Wien massiv auf den Reformstau im vorschulischen Bereich hingewiesen haben. Proteste von Eltern und LehrerInnen sind schon fast an der Tagesordnung. Und derzeit sind es die StudentInnen, die ihren Protest zurecht nicht an einzelnen Problemen aufhängen, sondern eine große Bildungsdiskussion einfordern. Im Kindergarten, im Schulwesen und im Bereich der Universitäten  überall weisen internationale Studien Österreich massiven Investitions- und Nachholbedarf nach. Demonstrationen sind offensichtlich das einzige Mittel, um die Missstände auch hierzulande aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
Und es ist die Basis, die da protestiert: Das Institut für Jugendkulturforschung hat eine &lt;a href=&quot;http://www.jugendkultur.at/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Umfrage veröffentlicht&lt;/a&gt;, die zeigt, dass die Proteste zu Dreiviertel von Studierenden getragen werden, die keiner hochschul- oder parteipolitischen Organisation angehören. Es ist also offensichtlich, dass die ÖH und die StudentInnenorganisationen kaum einen Einfluss auf das Geschehen im Audimax der Universität Wien haben. Es handelt sich um eine spontane Bewegung von Betroffenen, die nicht auf ihre Interessensvertretung warten, sondern selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Im Zentrum der Kritik steht die Bildungspolitik der Europäischen Union, die das Studium in erster Linie den Verwertungsinteressen der Wirtschaft unterordnet und auf die persönlichen Bildungsinteressen und Bildungsziele des Einzelnen vergesse. Auch dem zunehmenden Einfluss großer Unternehmen auf die Universitäten (man denke an die Drittmittelforschun ) stehe die große Mehrheit der Protestierenden ablehnend gegenüber: Verlangt wird eine vom Staat ausfinanzierte und damit von der Wirtschaft unabhängige Universität. Daneben sind das Verhindern von Zugangsbeschränkungen und die langfristige Verhinderung von Studiengebühren die wichtigsten Forderungen der Basis der Bewegung. &lt;br /&gt;
Bildung ist nämlich mehr als nur Ausbildung - und auch um deren Zustand ist es in Österreich nicht eben gut bestellt.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T15:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6021846/">
    <title>Wir brauchen die Ganztagsschule!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6021846/</link>
    <description>Drei von vier LehrerInnen sind ohne Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen bereit, an einer echten Ganztagsschule zu unterrichten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 1000 LehrerInnen in Vorarlberg. Auf die Frage Wären Sie bereit, in ganztägig geführten Schulen zu unterrichten, sofern keine längere Anwesenheitspflicht besteht? haben 76,5% mit Ja und nur 16,1% mit Nein geantwortet, der Rest hat keine Antwort gegeben. &lt;br /&gt;
Was leistet eine Ganztagsschule mit verschränktem Unterricht? Sie bietet den Eltern nicht nur die gesicherte Betreuung der Kinder am Nachmittag, das tun Horte auch. Ganztagsschulen erlauben es, die Hochleistungsphasen der Kinder am Vormittag und am Nachmittag zu nutzen, den Tagesablauf in der Schule kindgerecht zu gestalten, flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und allen Kindern gleichermaßen die notwendige Unterstützung bei der Bewältigung der schulischen Anforderungen zu bieten.&lt;br /&gt;
Kinder in Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht haben keine Schultaschen. Sie nehmen keine Arbeit mit nachhause. Das tägliche Hausaufgabendrama zuhause mit den Eltern, unter Anleitung älterer Geschwister oder gar teuer bezahlt in externen Instituten entfällt. Nach der Schule haben die Kinder tatsächlich frei. Sie können entweder von den schulischen Angeboten wie Sport- oder Musikunterricht Gebrauch machen, gemeinsam mit ihren Eltern andere Freizeitangebote nutzen oder einfach nichts tun. &lt;br /&gt;
Die räumliche Ausstattung einer Ganztagsschule mit verschränktem Unterricht ist natürlich eine andere als bei einer reinen Vormittagsschule. Eine Schulküche mit angeschlossener Mensa für SchülerInnen und LehrerInnen ist notwendig. Kinder sollen nicht den ganzen Tag in einem Klassenraum verbringen. Freizeiträume, Erholungsbereiche, Rückzugsmöglichkeiten, Sportanlagen und Freiflächen und nach Möglichkeit ein großer Garten, bieten eine abwechslungsreiche und anregende Umgebung. &lt;br /&gt;
Die für Kinder besonders gut geeignete Form des verschränkten Unterrichts bleibt bei der Realisierung dieses Vorschlags hauptsächlich jenen Kindern vorbehalten, deren Eltern sich diese Form des Unterrichts leisten können. Nicht umsonst bieten bereits heute viele Privatschulen den verschränkten Unterricht an. Er wird von den Eltern gefordert, weil er für die Kinder am besten geeignet ist. Wo eine Wahlmöglichkeit besteht, gibt es auch immer Selektion anhand sozialer Kriterien. Im öffentlichen Schulsystem, vor allem in der Pflichtschule, hat diese Selektion nichts verloren.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T16:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6018511/">
    <title>Wie deutsch ist Österreich?</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6018511/</link>
    <description>In Österreich wird er vom 3. Nationalratspräsidenten ehrenvoll im Parlament empfangen und darf dort seine verqueren Ansichten über die Geschichte vortragen - in Deutschland referiert er gleich dort, wo er hingehört: bei den Rechtsextremisten.&lt;br /&gt;
Die Rede ist von Walter Marinovic, der am 28. Oktober 2009 in Unna/Hamm bei einer NPD-Schulungsveranstaltung als ein besonders lieber Gast aus dem deutschen Bruderstaat Österreich begrüßt wurde. Die Schulungsveranstaltung fand in einem ehemaligen Naziladen (Buy or die) in Dortmund statt. Die Räumlichkeiten sind von Autonomen Nationalisten aus Dortmund angemietet worden. Es gab &lt;a href=&quot;http://antifaunited.blogsport.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heftige Proteste&lt;/a&gt;. In Österreich waren wir im April leider die einzigen, die &lt;a href=&quot;http://haraldwalser.twoday.net/stories/5645446/&quot;&gt;gegen die Veranstaltung im Parlament&lt;/a&gt; protestiert haben.&lt;br /&gt;
Marinovic hat laut NPD einen Vortrag zum selben Thema gehalten wie im österreichischen Parlament: Kampf des Befreiers Germaniens Arminius/Hermann. Arminius habe sich im Jahre 9 gegen die Supermacht der damaligen Zeit aufgelehnt, um Freiheit und Eigenart zu verteidigen. Bei der NPD ist Marinovic übrigens schon Ende 2002 als Gastredner des 1. Freiheitlichen Kongresses des Deutsche-Stimme Verlags aufgetreten.&lt;br /&gt;
Und der ehemalige Lehrer ist offensichtlich ein beliebter Gast in Deutschland: Am 19. November 2008 referierte er in Hannover zum Thema Wie deutsch ist Österreich?.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Rechtsextremismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-30T08:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6017620/">
    <title>Derfens des? Ironie an Hymnen und Wappen</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6017620/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;179&quot; alt=&quot;Adler_Fussball_Wappen&quot; width=&quot;153&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haraldwalser/images/Adler_Fussball_Wappen.jpg&quot; /&gt;Wappengesetz oder doch Meinungsfreiheit? Immerhin bleiben die höchsten Richter in unserem Land vernünftig. Sie haben diese Frage nämlich ganz eindeutig beantwortet. Mit der Karikatur habe die Initiative nicht die Republik verhöhnt, sondern den traurigen Zustand des Österreichischen Fußballs beschrieben. Dem wäre fast nichts mehr hinzuzufügen ;)&lt;br /&gt;
Aber: Ausgestanden ist noch nichts. Immerhin hat vor einigen Jahren im Tiroler Landtag der ÖVP-Klubobmann Klaus Madritsch den Grünen Watschen angedroht, weil die Grüne Uschi Schwarzl Andreas Hofer als Gegner der Aufklärung charakterisierte. ÖVP, SPÖ und FPÖ wollten damals auch gleich das Schutzgesetz für das Andreas Hofer Lied verschärfen und jede kritische Annäherung unter Strafe stellen. Sollen Wappen und Hymnen also doch sakrosankt sein?&lt;br /&gt;
Übrigens: Ob der Tiroler FPÖ-Führer Gerald Hauser auch gestraft worden wäre? Der blaue Superpatriot hat im Juni beim FPÖ-Parteitag das Andreas Hofer Lied als heimliche Tiroler Landeshymne bezeichnet. Eine ironische Annäherung? Immerhin ist das Lied nicht heimlich, sondern ganz offiziell Tiroler Landeshymne.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Allgemeines</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T17:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6016083/">
    <title>Baustelle Universität</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6016083/</link>
    <description>Wer hätte das gedacht? Im ruhigen Österreich regt sich Protest. Der meist sensibelste Teil der Bevölkerung sind Studierende. Sie spüren aus mehreren Gründen gesellschaftliche Veränderungen, Krisen, Defizite etc. zuerst. Das gilt auch für die jetzige Protestaktion. Heute riegelten mindestens zehntausend Studierende - die Polizei zählt ja meist sehr konservativ - mit ihrem Zug unter dem Motto Mehr Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne die Wiener Innenstadt ab. Auch in anderen heimischen Unistädten kam es zu Protesten.&lt;br /&gt;
Der Protest ist dringend notwendig: Bildung ist keine Ware! Alle internationalen Studien und Vergleiche zeigen, dass Österreich zu wenig Studierende hat. Die Steigerungsraten der Abschlüsse liegen in Österreich mit 3.7% signifikant unter dem OECD Schnitt. Irland, Polen, Portugal, Spanien und Türkei weisen Steigerungsraten über 7% auf. Mit einem Prozentsatz der 25  34 Jährigen, die einen Abschluss im Tertiärbereich aufweisen, liegt Österreich auf Platz 30 von 36 Nationen. Nur 20% verfügen über diesen Abschluss der im EU Schnitt 35% beträgt. In der Altersgruppe 25  64 Jahre liegt Österreich mit 17% wieder deutlich hinter dem EU Schnitt von 27%. &lt;br /&gt;
Auch wenn die feinen Herrschaften wie Fast-Kommissar und Noch-Wissenschaftsminister Hahn die Nase rümpfen: Das Anliegen der Studentenschaft ist nicht diffus, sondern klar. Die Uni-Politik ist eine riesige Baustelle. Die finanzielle Ausstattung der Universitäten ist nicht ausreichend. Es muss Schluss sein mit der Unterfinanzierung der Unis und der FHsEs braucht eine nachhaltige Finanzierung des Bedarfs mit dem Ziel, bis 2020 2% des BIP zu sichern.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T21:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6009002/">
    <title>Die Schule braucht Visionen!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6009002/</link>
    <description>In den letzten Wochen hat sich in Sachen Bildung einiges getan bei uns Grünen. Im September wurde das vom Erweiterten Bundesvorstand beschlossene &lt;a href=&quot;http://www.gruene.at/uploads/media/Das_Gruene_Bildungsprogramm_2009_01.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bildungsprogramm &lt;/a&gt;in gedruckter Form vorgestellt. Jetzt gibt es sehr unterschiedliche Thesen zum Thema auf der &lt;a href=&quot;http://www.gruene.at/topstories/artikel/lesen/49869/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussionsplattform &lt;/a&gt;für den Zukunftskongress. Für Eva Glawischnig ist das ein Experiment, dessen Ausgang noch nicht absehbar ist. Welche Partei traut sich das, außer uns? Da ist viel Spannendes dabei. &lt;br /&gt;
Aber  weil ich schon etliche Anfragen bekommen habe  es handelt sich natürlich um Visionen einzelner Grüner Menschen und nicht um unser Parteiprogramm. Einiges schaut für mich überhaupt utopisch aus. Nur ein Beispiel: Dass SchülerInnen und LehrerInnen den Zeitpunkt ihrer Ferien individuell wählen können, wird sich wohl nicht verwirklichen lassen. Ein Thema könnte das allenfalls in der Sekundarstufe II sein, wenn die Schule auf unser Modulsystem umgestellt ist. &lt;br /&gt;
Fünf Wochen Ferien für LehrerInnen halte ich für viel zuwenig: Die Belastung von PädagogInnen ist schon jetzt gewaltig, eine Verschlechterung der Urlaubsregelung derzeit daher abzulehnen (was wir im Parlament übrigens bei einem BZÖ-Antrag auch gemacht haben). Eine andere Verteilung der Ferien hingegen wäre eine Diskussion wert. Dass die Schule für Betreuung auch am Samstag offen hat  der Unterricht für LehrerInnen und SchülerInnen soll am Freitagmittag enden  ist aus meiner Sicht eine Vision, die nicht umgesetzt werden sollte. Aber diskutieren darf man natürlich darüber. &lt;br /&gt;
Insgesamt ist es sehr positiv, wenn man ohne jeden Zwang diskutieren kann  was davon auch umsetzbar ist, steht natürlich auf einem anderen Papier.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-24T16:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6006414/">
    <title>Ein Hilfeschrei aus der Schule!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6006414/</link>
    <description>Es liegt vieles im Argen im österreichischen Schulsystem. Die jetzige Diskussion über mehr Sanktionsmöglichkeiten ist nur ein Symptom dafür, die wirklichen Ursachen liegen viel tiefer. Mehr Sanktionsmöglichkeiten werden die Probleme daher nicht lösen können. Wir brauchen grundlegende Reformen. Die Presse hat mir die Möglichkeit eines Gastkommentars zu diesem Thema eingeräumt: &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/516909/index.do&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ein Hilfeschrei aus der Schule!&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-23T05:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6005450/">
    <title>NS-Aufhebungsgesetz beschlossen!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6005450/</link>
    <description>Es war ein erhebender Moment gestern Abend im Parlament: Gemeinsam mit den Regierungsparteien haben wir die rückwirkende Aufhebung von NS-Urteilen beschlossen. Nach Beschlussfassung trat der seltene Fall ein, dass die Abgeordneten aufgestanden sind und applaudierten. Übrigens: Die beiden Rechtsparteien haben das Gesetz zwar abgelehnt, aber wohltuend sachlich argumentiert. Unser Antrag, die Vorgeschichte und Dokumente sind auf der &lt;a href=&quot;http://albertsteinhauser.at/2009/10/08/rehabilitierung-der-ns-justizopfer/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Homepage meines Kollegen Albert Steinhauser&lt;/a&gt; bestens zusammengefasst und herunterladbar.&lt;br /&gt;
Mit diesem Gesetz sind Urteile gegen Deserteure, Wehrdienstverweigerer, Homsosexuelle, Kärntner Partisanen und viele andere NS-Opfer-Gruppen pauschal aufgehoben.&lt;br /&gt;
Dieses Gesetz zieht auch einen Schlussstrich gegenüber einem unsäglichen Umgang mit der Vergangenheit, den es in dieser Republik nach 1945 auch (!) gegeben hat. Ich spreche die Opferthese an: Österreich als erstes NS-Opfer und das Verschweigen, dass Österreich auch einen Anteil am nationalsozialistischen Verbrecherregime gehabt hat.&lt;br /&gt;
Kern für die Ablehnung durch FPÖ und BZÖ war, dass sie bei der Aufhebung der Urteile gegen Deserteure eine sogenannte Einzelfallprüfung verlangten. Ich habe darauf Folgendes gesagt:&lt;br /&gt;
Kollege Fichtenbauer, Sie haben selber die NS-Terrorjustiz in der Wehrmacht mit der Militärjustiz in den anderen Armeen des Zweiten Weltkriegs verglichen und die Unterschiede festgestellt. Es wäre da vielleicht noch hinzuzufügen, dass es Schätzungen von Historikern gibt, die bis zu 50.000 vollstreckten Todesurteilen reichen. Im Vergleich dazu gab es in Deutschland im Ersten Weltkrieg 48 vollstreckte Todesurteile. Das zeigt den Terrorgehalt dieser Urteile. Und wenn Sie sich diese Urteile anschauen  ich habe viele von ihnen gelesen, Urteile, die im Geiste eines Roland Freisler geschrieben wurden, dann werden Sie doch nicht im Ernst glauben können, dass wir heute, 70 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs in der Lage sind, Motive zu erforschen. Diese Urteile und diese Akten strotzen vor nationalsozialistischer Propaganda, es sind Pamphlete gegen die Verurteilten. Das hat mit Rechtssprechung überhaupt nichts zu tun. Aufgrund dieser Akten können wir heute beim besten Willen keine Einzelfallprüfung mehr vornehmen. ... Deserteure im Zweiten Weltkrieg haben objektiv das Richtige getan. Sie haben objektiv das getan, was die Siegermächte, die späteren Siegermächte, am 1. November 1943 in der Moskauer Deklaration festgelegt haben. Sie haben einen Beitrag geleistet zur Wiedererrichtung Österreichs. Das ist von den Alliierten damals gefordert worden, und das haben Deserteure gemacht. Warum sie im Einzelfall diese Tat begangen haben, das ist heute aus dieser Sicht irrelevant, das ist in einer anderen Diskussion, glaube ich jedenfalls, von großem Interesse.&lt;br /&gt;
Eine bisschen Eigenlob darf sein: Terezija Stoisits, Andreas Wabl und andere sind die eigentlichen Mütter und Väter dieses Gesetzes. Ich zitiere die Neuen Zürcher Zeitung vom 14. Oktober 2009:&lt;br /&gt;
Dieser Durchbruch ist vor allem einem überparteilichen Komitee mit dem heute 87-jährigen Wehrmachtsdeserteur Richard Wadani an der Spitze und dem während zehn Jahren hartnäckig geleisteten Einsatz der Grünen im Kampf gegen Tabus und Vorurteile zu verdanken.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalrat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-22T09:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6004071/">
    <title>System Grasser - SPÖVP blockieren weiter!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6004071/</link>
    <description>Wir versuchen heute noch einmal, für mehr Transparenz in der Causa Grasser zu sorgen. SPÖVP haben soeben klargemacht, dass sie unseren Antrag auf einen Untersuchungsausschuss ablehnen werden. Die &lt;a href=&quot;http://www.news.at/articles/0943/8/253852/grasser-millionen-krimi-ex-minister-beschuldigter&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;aktuelle News-Ausgabe&lt;/a&gt; erhärtet die von uns bereits seit Wochen geäußerten Verdachtsmomente gegen den ehemaligen ÖVP-(zuvor FPÖ-)Finanzminister und seine Spetzeln Peter Hochegger und Walter Meischberger. Laut News hat jetzt sogar Hochegger seinen Kompagnon Meischberger schwer belastet.&lt;br /&gt;
Die beiden haben für angebliche, aber von kaum jemandem nachvollziehbaren Vermittlungstätigkeit bei der Privatisierung von Wohnbaugesellschaften an die Immofinanz fast zehn Mio. &#8364; an Provision kassiert (und diese nicht versteuert). &lt;br /&gt;
News berichtet, dass Meischberger Hochegger ihn zur Beratung der Immofinanz eingeladen habe. Er, Hochegger, habe darauf hingewiesen, dass er sich im Immobilienbereich nur beschränkt auskenne. Kein Problem  so Meischi.&lt;br /&gt;
Nun beginnen weitere Ungereimtheiten: Nachdem die Immofinanz in der ersten Angebotsrunde nur Zweiter wurde, habe Hochegger von Meischberger erfahren, wie hoch das Angebot des Bestbieters war und diese Information mündlich an den damaligen Immofinanz-Boss Karl Petrikovics weitergeleitet. So News. Es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Es gilt &lt;br /&gt;
Übrigens noch ein Zitat aus dem &lt;a href=&quot;http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/389092/index.do&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wirtschaftsblatt&lt;/a&gt; vom 11.9.2009, das so offenkundig ist, dass man es nicht einmal mehr kommentieren muss. Man beachte vor allem den von mir gekennzeichneten (!) Singular:&lt;br /&gt;
Herr Petrikovics, den ich seit 1993 kenne, hat mich ersucht, ihm eine (!) Information bezüglich des Buwog-Verkaufs zu beschaffen, bestätigt Hochegger. Ich habe ihm diese (!) Information beschafft. Nachdem die Immofinanz als Höchstbieter den Zuschlag erhalten hat und ich der Meinung war, dass meine Information (!) dafür mitgeholfen hat, habe ich bei der Immofinanz angeklopft, um eine Erfolgsprämie zu bekommen. Und weiter: Nach monatelangen Gesprächen haben wir uns geeinigt, dass man für den Fall Buwog keine Prämie zahlen kann, man aber bereit ist, mich oder von mir zu nennende Partner bei Immobilienprojekten in CEE einzubinden.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalrat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-21T14:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/6000405/">
    <title>Ganztagsschule - endlich im 21. Jahrhundert ankommen!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/6000405/</link>
    <description>Josef Pröll hat letzte Woche so getan, als sei seine ÖVP im 21. Jahrhundert angekommen und behauptet, er wolle die Ganztagsschule fördern. Ein PR-Erfolg war ihm sicher. Bei genauerem Hinsehen musste man feststellen, dass er die jetzige Halbtagsschule weiterführen will und nur Nachmittagsbetreuung meint. Was in Skandinavien, Kanada, den USA, Frankreich oder Großbritannien selbstverständlich ist, bleibt bei uns einer dünnen Schicht vorbehalten.&lt;br /&gt;
Ich habe heute deshalb mit ElternvertreterInnen unser Modell vorgestellt. Der Vorteil: Es wird an einigen Schulen schon praktiziert - etwa an der Wiener &lt;a href=&quot;http://www.aspernallee.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ganztagsvolksschule Asperallee&lt;/a&gt;. Hier gibt es verschränkten Unterricht - also die pädagogisch sinnvolle Abfolge von Lern-, Übungs- und Erholungsphasen. Das ermöglicht eine neue Lehr- und Lernkultur, die Förderung von Interessen des einzelnen Kindes, von Selbstständigkeit und Freude am Lernen. Und man lässt Kindern genügend Zeit zur Entwicklung.&lt;br /&gt;
Konservative SchulpolitikerInnen fordern eine Wahlfreiheit zwischen verschränktem Unterricht, Nachmittagsbetreuung und reinem Vormittagsunterricht am selben Standort. Wer Betreuung möchte, muss diese dann auch bezahlen. Die Wahlfreiheit ist somit immer mit der Kostenübernahme durch die Eltern verbunden. Echte Wahlfreiheit besteht nicht.&lt;br /&gt;
Die für Kinder besonders gut geeignete Form des verschränkten Unterrichts bleibt bei der Realisierung dieses Vorschlags hauptsächlich jenen Kindern vorbehalten, deren Eltern sich diese Form des Unterrichts leisten können. Nicht umsonst bieten bereits heute viele Privatschulen den verschränkten Unterricht an. Er wird von den Eltern gefordert, weil er für die Kinder am besten geeignet ist. Wo eine Wahlmöglichkeit besteht, gibt es auch immer Selektion anhand sozialer Kriterien. Im öffentlichen Schulsystem, vor allem in der Pflichtschule, hat diese Selektion nichts verloren.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T14:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/5998327/">
    <title>Disziplin in der Schule - ein heißes Thema!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/5998327/</link>
    <description>In den letzten Tagen habe ich eine Vielzahl von Mails bekommen. Anlass war meine Stellungnahme zu den Förderungen der Fraktion Christlicher Gewerkschafter nach mehr Sanktionsmöglichkeiten: &lt;a href=&quot;http://www.gruene.at/bildung_jugend/artikel/lesen/49605/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kein Zurück zur Rohrstaberl-Pädagogik&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Einige Überlegungen zum Thema: Natürlich muss eine Lehrperson auch Sanktionsmöglichkeiten haben. Das bestreitet niemand. Wenn aber die Probleme an den Schule zunehmen (und das ist aus vielen Reaktionen zu spüren), dann muss auch nach den Ursachen gefragt und nach Lösungen gesucht werden, die nicht (nur) in Sanktionen bestehen können. In anderen Ländern hat man bspw. mit verstärkter Schulsozialarbeit, Schulpsychologie etc. einigen Druck aus dem System Schule herausgenommen.  &lt;br /&gt;
Natürlich gehören auch Sanktionen zu jedem Erziehungsprozess. Ich verstehe den Frust viele LererInnen, die sich sich mit den Problemen alleingelassen fühlen. Meist befürworten sie zwar die von uns vorgebrachten Vorschläge, halten sie aber für Zukunftsmusik und wollen ihre konkreten und akuten Probleme gelöst wissen. Aber wie? Auch die Herren von der Christlichen Gewerkschaft vermeiden den Hinweis, was sie konkret verlangen (die gsunde Watschn? Nachsitzen? ). In Österreich ist die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung von Erziehungszielen verboten. Gesetzliche Grundlage bildet das Jugendwohlfahrtsgesetz. &lt;br /&gt;
Was also kann kurzfristig getan werden? Zum einen gibt es die gesetzlich vorgesehenen Erziehungsmittel (das Nachholen versäumter Pflichten, die - zugegeben oft unwirksame - Verhaltensnote, die Vorladung der Erziehungsberechtigten, die Versetzen in die Parallelklasse ). Zum anderen gibt es für Problemfälle Vorschläge wie das &lt;a href=&quot;http://tirol.orf.at/stories/59655/&quot; &gt;timeout&lt;/a&gt; - ProblemschülerInnen verlassen für eine kurze oder längere Zeit ihre Klasse und haben die Möglichkeit zur Besinnung und Neuorientierung. In diese Richtung werden wir alle nachdenken müssen.</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Bildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-18T08:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haraldwalser.twoday.net/stories/5994162/">
    <title>Kein Untersuchungsausschuss zum Fall Grasser!</title>
    <link>http://haraldwalser.twoday.net/stories/5994162/</link>
    <description>Das hat vor allem den KollegInnen der SPÖ weh getan. Unser Antrag auf Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zum Fall Grasser wurde von den Regierungsparteien abgeschmettert.&lt;br /&gt;
Eine Milliarde Euro sind aus unserer Sicht der Republik verloren gegangen. Herrschaften im Umfeld von Karl-Heinz Grasser haben Millionenbeträge erhalten. Niemand kann erklären, welche Gegenleistung erbracht worden ist. Unklar ist auch, wie die Vergabe von gut dotierten Aufträgen an Firmen wie Lehman Brothers, Ernst &amp; Young, Matrix GmbH, Hochegger u.a. erfolgt ist. Untersuchungswürdig ist der versuchte Verkauf der VOEST-Anteile an die Firma Magna. Unklar sind die Vorgänge rund um die AUA: Warum wurde das Unternehmen nicht rechtzeitig verkauft? Da wäre dann auch noch die private Homepage des Herrn Grasser, die von der Industriellenvereinigung bezahlt worden ist. Unklar ist, warum das Verfahren rund um die Finanzierung dieser Homepage von der Staatsanwaltschaft Wien so zögerlich durchgeführt wurde, dass es schließlich versandet ist. Unklar ist eine angebliche Beeinflussung eines Beamten der Finanzprokuratur im Zusammenhang mit der gescheiterten Gründung einer Stiftung durch einen Mitarbeiter des Kabinetts Grasser. Unklar ist ...&lt;br /&gt;
Klarheit ist aber offensichtlich nicht gewünscht!</description>
    <dc:creator>harald.walser</dc:creator>
    <dc:subject>Nationalrat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 harald.walser</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-15T14:28:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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