Droht nun die Eiszeit?
Die heutigen Schlagzeilen in den diversen Medien („Gazprom will Transit in Westen ganz einstellen“, „OMV mit 90-prozentigem Ausfall“, „Krisenstab der E-Control in Wien“ etc.) zeigen wieder einmal überdeutlich, was eigentlich schon lange jeder wissen müsste: Wir sind extrem abhängig von Öl- und Gaslieferungen.
Laut OMV liegt der Erdgasverbrauch in Österreich bei rund acht Milliarden Kubikmetern im Jahr. Etwas mehr als die Hälfte der Gaslieferungen stammt aus Russland, 31 Prozent aus Norwegen und anderen Staaten, 18 Prozent aus österreichischer Gasförderung. Das Tochterunternehmen OMV Gas & Power verfügt über Erdgasspeicher mit einer Maximalkapazität von 2,1 Milliarden Kubikmetern, was immerhin einer Versorgungsgarantie bis April entsprechen sollte. Die EU-Reservespeicher seien zwischen 70 und 90 Prozent gefüllt. In gut 20 Jahren liegt die Abhängigkeit der EU von Gas und Öl bei etwa 90 Prozent. Wenn nichts geschieht!
78 Prozent der russischen Gasexporte in die EU und den westlichen Balkan kommen über ein Transitland –die Ukraine. Dafür bekommt die Ukraine 1,6 Dollar pro 1000 m3 und 100 km. Rechtswidrig erklärt die Ukraine jetzt diesen Vertrag schlicht für ungültig. Dieses Sicherheitsrisiko haben die Verantwortlichen in Europa bislang negiert. Pläne zur Diversifizierung von Gasversorgungsrouten wurden nicht energisch vorangetrieben, die mittel- und langfristig notwendigen Ausstiegsszenarien nicht einmal entwickelt. Das rächt sich nun.
Österreich ist im Energiebereich wie fast ganz Europa somit extrem verwundbar. Dämmert es nicht bald allen Verantwortlichen? Wir müssen endlich die Weichen in Richtung erneuerbare Energiequellen stellen, damit wir nicht jeden Winter wieder vor demselben Problem stehen: Liefern sie oder liefern sie nicht?
Eva Glawischnig hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Umstieg nicht nur die Abhängigkeit beseitigt oder zumindest vermindert, sondern auch neue Arbeitsplätze schafft und die Umwelt schont. Und dann wären da ja auch noch die Klimaziele!
Laut OMV liegt der Erdgasverbrauch in Österreich bei rund acht Milliarden Kubikmetern im Jahr. Etwas mehr als die Hälfte der Gaslieferungen stammt aus Russland, 31 Prozent aus Norwegen und anderen Staaten, 18 Prozent aus österreichischer Gasförderung. Das Tochterunternehmen OMV Gas & Power verfügt über Erdgasspeicher mit einer Maximalkapazität von 2,1 Milliarden Kubikmetern, was immerhin einer Versorgungsgarantie bis April entsprechen sollte. Die EU-Reservespeicher seien zwischen 70 und 90 Prozent gefüllt. In gut 20 Jahren liegt die Abhängigkeit der EU von Gas und Öl bei etwa 90 Prozent. Wenn nichts geschieht!
78 Prozent der russischen Gasexporte in die EU und den westlichen Balkan kommen über ein Transitland –die Ukraine. Dafür bekommt die Ukraine 1,6 Dollar pro 1000 m3 und 100 km. Rechtswidrig erklärt die Ukraine jetzt diesen Vertrag schlicht für ungültig. Dieses Sicherheitsrisiko haben die Verantwortlichen in Europa bislang negiert. Pläne zur Diversifizierung von Gasversorgungsrouten wurden nicht energisch vorangetrieben, die mittel- und langfristig notwendigen Ausstiegsszenarien nicht einmal entwickelt. Das rächt sich nun.
Österreich ist im Energiebereich wie fast ganz Europa somit extrem verwundbar. Dämmert es nicht bald allen Verantwortlichen? Wir müssen endlich die Weichen in Richtung erneuerbare Energiequellen stellen, damit wir nicht jeden Winter wieder vor demselben Problem stehen: Liefern sie oder liefern sie nicht?
Eva Glawischnig hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Umstieg nicht nur die Abhängigkeit beseitigt oder zumindest vermindert, sondern auch neue Arbeitsplätze schafft und die Umwelt schont. Und dann wären da ja auch noch die Klimaziele!
harald.walser - 7. Jan, 00:45
