Das böse Wien ist wieder einmal schuld!
"Wir brauchen Spielraum zum Arbeiten, man soll uns nicht beim Arbeiten stören", sagte LH Sausgruber am Freitag in Bezug auf das Thema Vorarlberger Mittelschule. Weil es derzeit "ein vom Bund verfügtes Limit gibt", seien 28 neue Vorarlberger Standorte für den Schulversuch Vorarlberger Mittelschule vorerst nicht genehmigt worden. "Weg mit dem Deckel!", forderte Sausgruber.
Interessant: "Vom Bund verfügt" bedeutet nämlich, dass eine 10%-Höchstgrenze für Schulversuche pro Bundesland mit Zähnen und Klauen verteidigt wird - und zwar von der ÖVP! Während die SPÖ diesbezüglich - wie immer - windelweich agiert und eigentlich keine klare Position hat, bekommt Sausi ausgerechnet vom Parteikollegen Hahn ein klares "Njet"! Im Kurier wird der Wissenschaftsminister so zitiert: "Zuerst müssen die Schulversuche evaluiert werden." Das bedeutet im Klartext: In vier Jahren reden wir weiter. Und ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon (wie immer mit einem heldenhaften Lavieren): "Ich sage nicht Ja zu einer gesetzlichen Änderung, aber auch nicht Nein."
Es wäre wohl an der Zeit, dass sich die Helden in der Ländle-ÖVP deklarieren: Wollen Sausgruber und Stemer die festgetrampelten Pfade verlassen und zu wirklichen Reformen im Schulbereich kommen? Dann sollen sie es bitte laut und deutlich sagen und sich nicht hinter ihren Parteikollegen im Osten verstecken. Sie müssten konsequenterweise auch Ross und Reiter nennen und die Verhinderer auf Bundesebene beim Namen nennen. Stattdessen werden Nebelkerzen geworfen und das getan, was in Vorarlberg immer gut ankommt: Das "böse Wien" ist schuld!
Zur Bedeutung der Bildungspolitik in der ÖVP übrigens ein "Schmankerl" aus dem Parlament: Der Vorsitz im Bildungsausschuss wurde ohne jede Diskussion abgegeben - an die FPÖ! Und zum Bildungssprecher machte man mit Werner Amon jemanden, der in der Gehrer-Ära jeden Kaputtsparvorschlag mitgetragen hat. Zudem sitzt Amon als Bildungssprecher nicht einmal im Parlament!
Interessant: "Vom Bund verfügt" bedeutet nämlich, dass eine 10%-Höchstgrenze für Schulversuche pro Bundesland mit Zähnen und Klauen verteidigt wird - und zwar von der ÖVP! Während die SPÖ diesbezüglich - wie immer - windelweich agiert und eigentlich keine klare Position hat, bekommt Sausi ausgerechnet vom Parteikollegen Hahn ein klares "Njet"! Im Kurier wird der Wissenschaftsminister so zitiert: "Zuerst müssen die Schulversuche evaluiert werden." Das bedeutet im Klartext: In vier Jahren reden wir weiter. Und ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon (wie immer mit einem heldenhaften Lavieren): "Ich sage nicht Ja zu einer gesetzlichen Änderung, aber auch nicht Nein."
Es wäre wohl an der Zeit, dass sich die Helden in der Ländle-ÖVP deklarieren: Wollen Sausgruber und Stemer die festgetrampelten Pfade verlassen und zu wirklichen Reformen im Schulbereich kommen? Dann sollen sie es bitte laut und deutlich sagen und sich nicht hinter ihren Parteikollegen im Osten verstecken. Sie müssten konsequenterweise auch Ross und Reiter nennen und die Verhinderer auf Bundesebene beim Namen nennen. Stattdessen werden Nebelkerzen geworfen und das getan, was in Vorarlberg immer gut ankommt: Das "böse Wien" ist schuld!
Zur Bedeutung der Bildungspolitik in der ÖVP übrigens ein "Schmankerl" aus dem Parlament: Der Vorsitz im Bildungsausschuss wurde ohne jede Diskussion abgegeben - an die FPÖ! Und zum Bildungssprecher machte man mit Werner Amon jemanden, der in der Gehrer-Ära jeden Kaputtsparvorschlag mitgetragen hat. Zudem sitzt Amon als Bildungssprecher nicht einmal im Parlament!
harald.walser - 20. Dez, 01:34