Freitag, 12. September 2008

Schwarze Wahlkampfblüten!

Schwarz und Blüten? Blüten sollten doch bunt sein! Na ja, zumindest treiben´s die Schwarzen derzeit bunt: Johannes Rauch weist in seinem Blog auf dreiste WählerInnenverdummung hin:
• Da meinte etwa LAbg Albert Hofer im Dezember 2007 im Landtag, die Forderung nach einer Verlängerung der „Hacklerregelung“ gehe ihm „wirklich maßlos auf den Sack, maßlos!“ Die ÖVP lehnte denn auch den Antrag auf Verlängerung der Hacklerregelung geschlossen ab! Heute jubelt die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Anna Franz auf der ÖVP-Website: „Hacklerregelung wird verlängert!“: „Wort halten heißt die Devise der ÖVP. Deshalb soll diese zentrale Forderung des ÖAAB auch noch vor der Wahl beschlossen werden.“ Kommentar überflüssig!
• Derzeit plakatiert großflächig die ÖVP überall ihre angeblichen großen Leistungen im Pflegeberich, gleichzeitig inseriert die LAbg. Gabi Nußbaumer in den Bezirksblätterndes Landes: „Pflege aus Wahlkampf heraushalten!“
Wahlkampfzeiten seien „Zeiten fokusierter Unintelligenz“, hat Wiens Bürgermeister Häupl einmal gemeint. Und ÖVP-Seniorensprecher hat das gleich übersetzt: „Vor der Wahl tritt die Dummheit in Kübeln auf!“
Die schwarzen und roten Herren werden wissen, wovon sie sprechen. Ich war heute den ganzen Tag unterwegs und fahre gerade nach Tschagguns zu einer weiteren Wahlveranstaltung. Von Zorn und Skepsis ist viel zu spüren in der Bevölkerung. Die „fokussierte Unintelligenz“ und „Dummheit“ ist ihnen ein Ärgernis. Versuchen wir es deshalb weiter mit solider Sachpolitik – auch wenn´s medial nicht so gut ankommt: Politik ist halt auch das Bohren harter Bretter!

Nachahmenswert!

Das Zauberwort heißt "Faktor 10" - die VOGEWOSI hat nachahmenswerte Beipiele, die man halt auch nachahmen müsste: Die Politik ist gefordert!
In Rankweil wurde ein Haus (Schleipfweg 1 und 1a) mit 18 Wohneinheiten saniert. Vor der Sanierung wurden jährlich ca. 29.000 Liter Heizöl bei einem gesamten CO2-Ausstoß der von jährlich ca. 118 to benötigt, heute sind es noch 8,5 to CO2!
Was die ÖVP noch interessiert hätte, als sie noch eine Partei für Handwerker, kleine und mittlere Unternehmen war: Alle Arbeiten wurden von Vorarlberger Unternehmen durchgeführt, dies bedeutet eine Wertschöpfung von 925.000.- € für die heimische Wirtschaft und gleichzeitig eine Verbesserung der Beschäftigungslage (genauer Projektbericht). Knowhow entstand und blieb im Land: einzelne Handwerker und die Vorarbeiter wurden zur Teilnahme an einem Workshop verpflichtet und wissen jetzt über den Passivhausstandard Bescheid. Warum setzt die Bundesregierung nicht Initiativen, um durch eine von den Grünen längst geforderte massive Förderung solcher Projekte endlich den Klimazielen näher zu kommen und gleichzeitig Beschäftigungs- und Wirtschaftsförderungsimpulse zu setzen?
Die Politik ist wirklich gefordert!
Das Bild unten zeigt das Haus Schleipfweg 1 und 1a nach der Sanierung - die Fässer symbolisieren den Verbrauch von Heizöl vor (links) und nach der Sanierung.
Rankweil-Schleipfweg-1-und-1a

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