Koalition der Vernüftigen - auch in der Steuerfrage!
„Bitte nennen Sie mir einen anderen Namen, unter dem Begriff ´Wertschöpfungsabgabe` bringen wir das leider nicht durch“, auf diesen Punkt brachte Erich Lingenhöle eines der großen Probleme einer vernünftigen Steuerreform.
Erich Lingenhöle ist ein erfolgreicher Feldkircher Unternehmer und Vordenker in Sachen Steuerreform innerhalb der Vorarlberger Wirtschaftskammer. Schade, dass Leute wie er in den eigenen Reihen (fast) keine Chance bekommen.
Bernd Bösch hat am gestrigen Montagabend eine kleine, aber feine ExpertInnengruppe im Namen der Grünen Wirtschaft zur Diskussion geladen.
Jeder weiß, dass wir das System in Richtung Wertschöpfungsabgabe umstellen müssen, aber weil die ÖVP („Maschinensteuer“) wieder einmal eine „heilige Kuh“ nicht schlachten lassen will, steht der Reformprozess seit Jahren still. Aufgebracht hatte die Idee schon vor über zweieinhalb Jahrzehnten einer der letzten Vordenker in der Sozialdemokratie: Sozialminister Alfred Dallinger. Unter Wertschöpfung versteht man den durch die Unternehmenstätigkeit erzielten Zuwachs an Werten vom Ausgangsprodukt zum Endprodukt.
Derzeit wird in Österreich der Faktor Arbeit über die Lohnsummensteuern viel zu stark besteuert. Deshalb soll mit der Wertschöpfungsabgabe eine Umstellung der Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherung eingeleitet werden. Das muss nicht radikal geschehen, sondern kann auch nur in einer vorsichtigen Einbeziehung der Wertschöpfung in die Bemessungsgrundlagen für die Sozialversicherungsabgaben erfolgen. Das würde Unternehmen, die viele Menschen beschäftigen, aber relativ geringe Wertschöpfung haben entlasten, andere stärker in die Verantwortung für den Sozialstaat einbeziehen. Vernünftige Gegengründe gibt es kaum.
Übrigens an alle KritikerInnen: Nein, das Ziel der Grünen sind nicht neue Steuern, sondern ein gerechteres und sinnvolleres Steuersystem!
Erich Lingenhöle ist ein erfolgreicher Feldkircher Unternehmer und Vordenker in Sachen Steuerreform innerhalb der Vorarlberger Wirtschaftskammer. Schade, dass Leute wie er in den eigenen Reihen (fast) keine Chance bekommen.
Bernd Bösch hat am gestrigen Montagabend eine kleine, aber feine ExpertInnengruppe im Namen der Grünen Wirtschaft zur Diskussion geladen.
Jeder weiß, dass wir das System in Richtung Wertschöpfungsabgabe umstellen müssen, aber weil die ÖVP („Maschinensteuer“) wieder einmal eine „heilige Kuh“ nicht schlachten lassen will, steht der Reformprozess seit Jahren still. Aufgebracht hatte die Idee schon vor über zweieinhalb Jahrzehnten einer der letzten Vordenker in der Sozialdemokratie: Sozialminister Alfred Dallinger. Unter Wertschöpfung versteht man den durch die Unternehmenstätigkeit erzielten Zuwachs an Werten vom Ausgangsprodukt zum Endprodukt.
Derzeit wird in Österreich der Faktor Arbeit über die Lohnsummensteuern viel zu stark besteuert. Deshalb soll mit der Wertschöpfungsabgabe eine Umstellung der Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherung eingeleitet werden. Das muss nicht radikal geschehen, sondern kann auch nur in einer vorsichtigen Einbeziehung der Wertschöpfung in die Bemessungsgrundlagen für die Sozialversicherungsabgaben erfolgen. Das würde Unternehmen, die viele Menschen beschäftigen, aber relativ geringe Wertschöpfung haben entlasten, andere stärker in die Verantwortung für den Sozialstaat einbeziehen. Vernünftige Gegengründe gibt es kaum.
Übrigens an alle KritikerInnen: Nein, das Ziel der Grünen sind nicht neue Steuern, sondern ein gerechteres und sinnvolleres Steuersystem!
harald.walser - 11. Sep, 10:57