Die Zeiten der "Kindergartentante" sind endgültig vorbei!
Die Konservativen aller Bundesländer schreien wieder einmal auf, weil die Grünen die Erziehung "verstaatlichen" wollen.
Hintergrund ist die Forderung nach einem ganztägigen Angebot im Kindergarten schon ab dem ersten Lebensjahr.
Der Kindergarten ist jetzt schon eine zentrale Einrichtung in der Erziehung und stellt nicht selten die Weichen für die spätere Schulkarriere. Die Öffnungszeiten der meisten Kindergärten werden aber den gestiegenen pädagogischen Anforderungen bei weitem nicht gerecht. Kindergärten sollten keine reinen Betreuungseinrichtungen sein, sondern dienen der Schulvorbereitung und speziell der Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache oder Sprachdefiziten sowie der Integration Behinderter. Kinderbetreuung darf daher nicht primär als frauenpolitisches Thema behandelt werden.
Wir brauchen unbedingt den Gratis-Kindergarten für alle 3- bis 6-jährigen Kinder und ein flächendeckendes Angebot für Kinder unter 3 Jahren mit flexiblen Öffnungszeiten. Die zentrale Aufgabe wird gerade bei uns in Vorarlberg die Integration von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache und die Förderung in Deutsch als Schulvorbereitung werden (beziehungsweise ist es schon). Gesellschaftliche Realität sind Kinder aus vielen türkischstämmigen Familien, die nicht oder nur sehr schlecht Deutsch können. Aber auch Kinder aus Unterschichtenfamilien, die stundenlang vor dem Fernseher sitzen, haben erhebliche Sprachdefizite. All diese Kinder haben dann in der Schule kaum mehr eine Chance. Das ist ein "Gerechtigkeitsdefizit", aber auch volkswirtschaftlich ein Problem: Es gehen unserer Gesellschaft viele Begabungen verloren.
Um gegensteuern zu können, dürfen Gruppen nicht mehr als 20 Kinder umfassen. Jede Gruppe benötigt zudem mindestens eine/n pädagogisch geschulte/n BetreuuerIn und speziell geschulte PädagogInnen für die Frühförderung von Kindern. KindergartenpädagogInnen spielen eine zentrale Rolle - die Bezahlung muss dieser Rolle auch gerecht werden.
Die Zeiten der "Kindergartentante" sind endgültig vorbei!
Hintergrund ist die Forderung nach einem ganztägigen Angebot im Kindergarten schon ab dem ersten Lebensjahr.
Der Kindergarten ist jetzt schon eine zentrale Einrichtung in der Erziehung und stellt nicht selten die Weichen für die spätere Schulkarriere. Die Öffnungszeiten der meisten Kindergärten werden aber den gestiegenen pädagogischen Anforderungen bei weitem nicht gerecht. Kindergärten sollten keine reinen Betreuungseinrichtungen sein, sondern dienen der Schulvorbereitung und speziell der Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache oder Sprachdefiziten sowie der Integration Behinderter. Kinderbetreuung darf daher nicht primär als frauenpolitisches Thema behandelt werden.
Wir brauchen unbedingt den Gratis-Kindergarten für alle 3- bis 6-jährigen Kinder und ein flächendeckendes Angebot für Kinder unter 3 Jahren mit flexiblen Öffnungszeiten. Die zentrale Aufgabe wird gerade bei uns in Vorarlberg die Integration von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache und die Förderung in Deutsch als Schulvorbereitung werden (beziehungsweise ist es schon). Gesellschaftliche Realität sind Kinder aus vielen türkischstämmigen Familien, die nicht oder nur sehr schlecht Deutsch können. Aber auch Kinder aus Unterschichtenfamilien, die stundenlang vor dem Fernseher sitzen, haben erhebliche Sprachdefizite. All diese Kinder haben dann in der Schule kaum mehr eine Chance. Das ist ein "Gerechtigkeitsdefizit", aber auch volkswirtschaftlich ein Problem: Es gehen unserer Gesellschaft viele Begabungen verloren.
Um gegensteuern zu können, dürfen Gruppen nicht mehr als 20 Kinder umfassen. Jede Gruppe benötigt zudem mindestens eine/n pädagogisch geschulte/n BetreuuerIn und speziell geschulte PädagogInnen für die Frühförderung von Kindern. KindergartenpädagogInnen spielen eine zentrale Rolle - die Bezahlung muss dieser Rolle auch gerecht werden.
Die Zeiten der "Kindergartentante" sind endgültig vorbei!
harald.walser - 11. Aug, 15:03
