Warum in die Politik?
Jetzt bin ich also auch Politiker! Was reizt den Direktor eines altehrwürdigen Gymnasiums (gegründet vor 359 Jahren) und Kolumnisten in den Vorarlberger Nachrichten, sich auf das glitschige Terrain der Politik zu begeben?
Das haben mich in den letzten Tagen sehr viele Menschen gefragt. Die Antwort ist aus meiner Sicht einfach: Ich fühle mich bei den Grünen sehr wohl und habe das Gefühl oder zumindest die Hoffnung, in der Politik einen Beitrag zur Umsetzung wichtiger schulpolitische Visionen der Grünen leisten zu können. Wir hinken der internationalen Entwicklung ja leider Jahre und Jahrzehnte hinterher. Ich denke, in dieser überfälligen Diskussion sind die Erfahrungen eines langgedienten Schulmannes wie mir ganz nützlich.
Im neuen Programm der Vorarlberger Grünen ist die zentrale Forderung auf den Punkt gebracht: Kein Kind darf verloren gehen!
Unser Bildungssystem krankt an der zu frühen Trennung der Kinder mit zehn Jahren und den mangelnden Möglichkeiten zur individuellen Förderung bei Teilleistungsschwächen - wir haben zumindest teilweise und für die schwächeren SchülerInnen ein „Disqualifikationssystem“ statt eines „Qualifikationssystems“.
Natürlich kann man an den Schulen selbst versuchen entgegenzusteuern. An meiner Schule haben wir zum Glück einen sehr engagierten Lehrkörper, der versucht, im Rahmen eines schulautonomen Fördersystems zumindest teilweise auf die Schwachstellen des Systems einzugehen. Gleichzeitig war und ist uns aber auch die individuelle Förderung von Hochbegabten („Drehtürmodell“) wichtig. Besonders stolz bin ich auf die Förderung der Sozialkompetenz mit dem Projekt „Public Service“: Alle SechstklässlerInnen verbringen vom 1. Oktober bis zum 30. Mai einen Nachmittag in einer sozialen Einrichtung (Altersheime, Caritas, Lebenshilfe etc.). Näheres auf unserer Homepage www.bgfeldkirch.at.
Das haben mich in den letzten Tagen sehr viele Menschen gefragt. Die Antwort ist aus meiner Sicht einfach: Ich fühle mich bei den Grünen sehr wohl und habe das Gefühl oder zumindest die Hoffnung, in der Politik einen Beitrag zur Umsetzung wichtiger schulpolitische Visionen der Grünen leisten zu können. Wir hinken der internationalen Entwicklung ja leider Jahre und Jahrzehnte hinterher. Ich denke, in dieser überfälligen Diskussion sind die Erfahrungen eines langgedienten Schulmannes wie mir ganz nützlich.
Im neuen Programm der Vorarlberger Grünen ist die zentrale Forderung auf den Punkt gebracht: Kein Kind darf verloren gehen!
Unser Bildungssystem krankt an der zu frühen Trennung der Kinder mit zehn Jahren und den mangelnden Möglichkeiten zur individuellen Förderung bei Teilleistungsschwächen - wir haben zumindest teilweise und für die schwächeren SchülerInnen ein „Disqualifikationssystem“ statt eines „Qualifikationssystems“.
Natürlich kann man an den Schulen selbst versuchen entgegenzusteuern. An meiner Schule haben wir zum Glück einen sehr engagierten Lehrkörper, der versucht, im Rahmen eines schulautonomen Fördersystems zumindest teilweise auf die Schwachstellen des Systems einzugehen. Gleichzeitig war und ist uns aber auch die individuelle Förderung von Hochbegabten („Drehtürmodell“) wichtig. Besonders stolz bin ich auf die Förderung der Sozialkompetenz mit dem Projekt „Public Service“: Alle SechstklässlerInnen verbringen vom 1. Oktober bis zum 30. Mai einen Nachmittag in einer sozialen Einrichtung (Altersheime, Caritas, Lebenshilfe etc.). Näheres auf unserer Homepage www.bgfeldkirch.at.
harald.walser - 28. Jul, 22:49